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Nächster Schritt im Internet der Dinge: Alles hört aufs Wort

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Artikel vom 06.01.2017 - 13.58 Uhr

Nächster Schritt im Internet der Dinge: Alles hört aufs Wort

Las Vegas (dpa) - Alles, was vernetzt werden kann, wird auch vernetzt, wurde auf der CES schon Jahr für Jahr gebetsmühlenartig wiederholt. Jetzt können immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden werden - und es stellt sich heraus, dass das nur der erste Schritt war.
Technikmesse CES 2017
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Julie Ann Dokowicz zeigt a auf einen intelligenten Wein-Kühlschrank des Herstellers Panasonic auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (USA). Foto: Jason Ogulnik
© dpa
Denn nun rücken neuen Fragen in den Vordergrund: Wie kann man Geräte verschiedener Anbieter bequem steuern? Wie zieht man einen Nutzen daraus, dass sie miteinander Daten austauschen können? Und was ist überhaupt sinnvoll und was nur Spielerei?

Die Anbieter tasten sich erst einmal vor und lassen die Nutzer entscheiden. Alles wird ausprobiert. Da ist auf der CES zum Beispiel die vernetzte Dusche, die nach dem Einschalten per Smartphone-App via Kurzmitteilung bescheid gibt, wenn das Wasser die nötige Temperatur erreicht hat. Der Spaß kostet rund 1000 Dollar. Eine spannende Frage ist, wie viele Leute das für eine gute Investition halten werden. Oder den Mülleimer, der auf Sprachbefehl den Deckel öffnet.

Sprache jedenfalls wird zum zentralen Weg, vernetzte Geräte im Haushalt zu steuern, das ist eine ganz klare Botschaft der diesjährigen CES. Doch gute Spracherkennung ist aufwendig, und so zeichnet sich ein Konkurrenzkampf um diese Schnittstelle direkt am Menschen zwischen den üblichen Tech-Schwergewichten und ihren digitalen Assistenten ab: Amazon und Alexa, Apple und Siri, Google mit dem Google Assistant, Microsoft mit Cortana.

Amazon gelang ein Überraschungshit, als der Online-Händler 2015 Alexa in den vernetzten Lautsprecher «Echo» packte, mit dem man sich unterhalten kann. Zur CES zog Alexa in alle mögliche Technik anderer Anbieter von weiteren Lautsprechern über Hausgeräte bis hin zum neuen Ford ein.

Google landete zwar weniger Treffer, sicherte sich aber einen starken Verbündeten im Grafik-Spezialisten Nvidia. Der will den Google Assistant nicht nur in seine Plattform für vernetzte und selbstfahrende Autos bringen, sondern ihm auch helfen, im Haus allgegenwärtig zu werden. Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang demonstrierte in Las Vegas das kleine Mikrofon «Spot», das direkt in die Steckdose kommt. Per WLAN schalten sich die Mikrofone mit dem Google Assistant, der in Nvidias Konsole «Shield» läuft, zusammen und bilden so ein lückenloses Netz.



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