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Harald Schmidt: «Castingshows nicht mein Genre»

Artikel vom 05.07.2012 - 11.33 Uhr

Harald Schmidt: «Castingshows nicht mein Genre»

Stuttgart (dpa) - Knapp zehn Minuten mit Harald Schmidt. Der zuletzt bei Sat.1 glücklose Entertainer kommt in Jeans und Jackett, akkurat rasiert und frisiert. Gerade hat der 54-Jährige im Stuttgarter Staatstheater erklärt, dass er am 25. Juli für den SWR die Oper «Don Giovanni» live im Fernsehen erklären wird.
Harald Schmidt
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Harald Schmidt sieht sich gerne neben Dieter Bohlen, aber nicht bei einer seiner zahlreichen Castingshows. Foto: Bernd Weißbrod
© dpa
Vielleicht der vorerst letzte Auftritt im Free-TV. Denn vom 4. September an müssen Fans von «Dirty Harry» zahlen, um ihn zu sehen. Dann startet seine Late Night Show beim Abonnentensender Sky Hits. Ein Gespräch über den Fernseh-Himmel, Thomas Gottschalk und die Gesetze der Marktwirtschaft.

Ist Sky für Sie denn nun wirklich der «Himmel auf Erden»?

Schmidt: «Der Himmel auf Erden, wie ich das spontan formuliert habe, da hat sich auch nichts seit dieser spontanen Äußerung geändert.»

Haben Sie nicht Sorge, in einer Nische zu versauern?

Schmidt: «Ich bin wieder mal der erste, der weiß, wo die Zukunft spielt. Wenn in 10, 20 Jahre alle Kollegen sagen: "Können wir da auch mitmachen?" Da werde ich sagen: Ich muss gucken, ob in meinen Kanälen noch ein Plätzchen für euch ist. Konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren.»

Thomas Gottschalk ist bald Juror beim «Supertalent» auf RTL. Wurden Sie auch gefragt?

Schmidt: «Für meinen Freund Thommy ist das eine fantastische Entscheidung. Ich wurde nicht gefragt. Das ist auch nichts für mich. Ich bin so mit Late Night beschäftigt. Castingshows sind nicht mein Genre.»

Würden Sie nicht mal gern neben Dieter Bohlen in der Jury sitzen?

Schmidt: «Ich würde gern bei jeder Gelegenheit neben Dieter Bohlen sitzen. Aber das Format, bei dem jetzt Thommy sein Assistent wird, ist so fantastisch, das würde ich nicht anrühren. Da ist für mich kein Platz.»

Sind sie 34 Euro im Monat wert?

Schmidt: Kostet das Abo 34 Euro? Nun: Das wird der Markt entscheiden.

Was verändert sich an der Harald-Schmidt-Show bei Sky?



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Artikel vom 05.07.2012 - 11.33 Uhr
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