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Wetzlar als eine »Stadt des Sports« profilieren

Artikel vom 21.06.2010 - 23.30 Uhr

Wetzlar als eine »Stadt des Sports« profilieren

Wetzlar (olz). Knapp 16 Monate hat es gedauert. Nun ist der Ausbau des Stadions am Karl-Kellner-Ring zu einem Sport- und Leistungszentrum so gut wie abgeschlossen. Im Rahmen der hessischen Leichtathletikmeisterschaften wurde am Sonntag die Einweihung gefeiert, zu der neben zahlreichen geladenen Gästen auch Hessens Innenminister Volker Bouffier kam, der für die Zukunft viele erfolgreiche Veranstaltungen wünschte.
Zur offiziellen Einweihung des neuen Zentrums übergab Volker Bouffier einen symbolischen Schlüssel an (v.l.) Helmut Lattermann,
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Zur offiziellen Einweihung des neuen Zentrums übergab Volker Bouffier einen symbolischen Schlüssel an (v.l.) Helmut Lattermann, Anja Wolf-Blanke und Achim Beck. (Foto: olz)
Zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten und der kurzen Bauzeit zeigte sich Stadtbaurat Achim Beck, der die Veranstaltung eröffnete und in Vertretung des erkrankten Oberbürgermeisters Wolfram Dette zu den Gästen sprach. Sein Dank gelte nicht nur dem Land Hessen, das den Umbau mit 750 000 Euro bezuschusst hat, und den vielen Ehrenamtlichen, die sich für das Stadion eingesetzt hätten, sondern vor allem den Firmen, denen er gute und kostentreue Arbeit attestierte.

Die Kosten des Baus bezifferte der Stadtrat auf 4,15 Millionen Euro. Damit sei man zwar von den ursprünglich geplanten 3,02 Millionen abgewichen. Doch lasse sich dies durch die derzeitigen Preissteigerungen, vor allem aber durch die regionalligataugliche Bauweise erklären. Im Zuge des Umbaus neugestaltet wurde unter anderem die Nordtribüne, die 476 Sitz-, 120 Steh- und sechs Plätze für behinderte Menschen umfasst. Die Südtribüne wurde in Teilen abgerissen und neu errichtet. Neben 566 Sitz- und 180 Steh-plätzen sind dort jetzt auch öffentliche Toiletten zu finden. Die Außenanlage wurde neu angelegt und das Stadion mit einer neuen Lautsprecheranlage versehen. Insgesamt bewertete Beck den Umbau als eine wichtige infrastrukturelle Maßnahme, um Wetzlar als Stadt des Sports zu profilieren.

Bouffier freute sich vor allem für die Sportler, denn mit dem neben Fulda und Gelnhausen dritten hessischen Leistungszentrum seien hervorragende Bedingungen für die Vereine geschaffen worden. Sein Dank gelte den Gremien der Stadt Wetzlar, die eine beträchtliche Investition geleistet habe. Ausdrücklich dankte der Innenminister den Sportlern in den Vereinen, die wertvolle gesellschaftliche Arbeit leisteten. Anja Wolf-Blanke, Präsidentin des hessischen Leichtathletik-Verbandes, lobte den Komfort der neuen Anlage und die guten Bedingungen für den Sport in der Stadt, bekvor der offizielle Teil der Einweihungsfeier mit der symbolischen Schlüsselübergabe an Wolf-Blanke, Beck und Bürgermeister Helmut Lattermann zu Ende ging.

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Artikel vom 21.06.2010 - 23.30 Uhr
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