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Stöhr siegt in Bad Vilbel, in Nidda Stichwahl nötig

Artikel vom 21.02.2010 - 22.00 Uhr

Stöhr siegt in Bad Vilbel, in Nidda Stichwahl nötig

Bad Vilbel/Nidda (dpa/lhe). Der Bürgermeister von Bad Vilbel, Thomas Stöhr (CDU), hat seinen Platz im Rathaus verteidigt. Bei der Direktwahl am Sonntag errang der 43 Jahre alte Jurist 57,8 Prozent der gültigen Stimmen. Bei der Bürgermeisterwahl in Nidda hingegen ist eine Stichwahl notwendig geworden.
Sieger Stöhr musste in Bad Vilbel deutliche Einbußen hinnehmen. 2003 hatte er noch 72 Prozent erhalten. Der von Grünen und SPD unterstützte Bewerber Helmut Betschel- Pflügel (parteilos) verpasste mit 24,3 Prozent die Stichwahl deutlich. Auf den Plätzen landeten die Rechtsanwältin Gesine Wambach für die FDP mit 11,3 Prozent, der Freie Wähler Manfred Manthey mit 4,9 Prozent und der ehemalige Linke Helge Welker (1,8 Prozent). Die Wahlbeteiligung in der Stadt mit rund 31 500 Bürgern lag bei 49,1 Prozent.

In Nidda muss die Bürgermeisterwahl in der zweiten Runde entschieden werden. Nach einem Fünfkampf qualifizierten sich am Sonntag der Diplom-Verwaltungswirt Reimund Becker für die SPD mit 32,8 Prozent und der unabhängige Bewerber Hans-Peter Seum mit 37,8 Prozent der gültigen Stimmen. Der CDU-Bewerber Jürgen Beuschel fiel mit 17,9 Prozent ebenso durch wie Jürgen Gerhard Heldt (Freie Unabhängige Bürger) mit 3,6 Prozent und die Unabhängige Rosemarie Spamer, die auf acht Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,4 Prozent. Amtsinhaberin Lucia Puttrich (CDU) war nicht mehr angetreten, nachdem sie in den Bundestag gewählt worden war. Die Stichwahl findet am 7. März statt.

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