Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Hessen »

»Rittal-Arena trägt zu Mittelhessen-Identität bei«

Artikel vom 11.03.2010 - 21.21 Uhr

»Rittal-Arena trägt zu Mittelhessen-Identität bei«

Wetzlar (age). »Am 11. März 2005 war ›Lord of the Dance‹ hier bei uns ausverkauft, am 11. März 2010 ist ›Lord of the Dance‹ hier bei uns ausverkauft«, konstatierte Stefan Mayer, Direktor der Rittal-Arena, zum fünfjährigen Bestehen der Halle.
Jährlich kommen rund 160 000 Zuschauer in die Rittal-Arena nach Wetzlar. Zu ihrem fünfjährigen Bestehen zogen die Stadt und der
Lupe - Artikelbild vergrössern
Jährlich kommen rund 160 000 Zuschauer in die Rittal-Arena nach Wetzlar. Zu ihrem fünfjährigen Bestehen zogen die Stadt und der Betreiber gestern Bilanz. (Fotos: Geck)
In einer Pressekonferenz zog er anschließend an Ort und Stelle zusammen mit Oberbürgermeister Wolfram Dette, Wirtschaftsdezernent Peter Hauptvogel und dem Geschäftsführer der Stadthalle Wetzlar, Friedrich Rolf Hess, eine durchweg positive Bilanz für alle Beteiligten.

Etliche große Ereignisse konnte er wie am Fließband auf der Haben-Seite verbuchen, die dazu beigetragen hätten, dass Wetzlar weit über die Region hinaus wahrgenommen und als Veranstaltungsort geschätzt werde: Seien es etwa die Musiker Joe Cocker, »Silbermond« und Bob Dylan, der Bundesvision-Song-Contest mit Stefan Raab, der Magier David Copperfield, die Comedian Nuhr, Mittermeier oder Barth, »Musikantenstadel« und Florian Silbereisen oder die Vorrundenspiele zur Handball-Weltmeisterschaft, die Rollstuhl-Basketball-Europameisterschaft oder die Handballspiele der HSG Wetzlar. Jährlich strömten so rund 160 000 Zuschauer in die Domstadt. Ja selbst Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin waren bereits in der Halle nebenm »Forum« und Bahnhof.

Dette als Hausherr freute sich über die Erfolgsgeschichte. Es sei ein durchaus schwieriges Unterfangen gewesen, das Gelände am ehemaligen Güterbahnhof in das zu verwandeln, was es heute darstelle. Die Kooperation mit dem benachbarten Einkaufszentrum habe sich bewährt. So habe unter anderem die Existenz von 1700 Parkplätzen zu einer hohen Akzeptanz geführt. Zusammen mit einer gelungenen Verkehrsanbindung könne man An- und Abfahrt zur Rittal-Arena stets entspannt angehen.

Trotz der fundierten Vorbereitung sei man sich nicht sicher gewesen, ob das Konzept auch wirklich zum Erfolg führen würde. Von großem Vorteil habe es sich erweisen, ergänzte Wirtschaftsdezernent Hauptvogel, den künftigen Betreiber Gegenbauer mit in die Planungen einzubeziehen. So entspreche die Halle allen modernen Standards und Anforderungen, garantiere schnelle Auf- und Abbauzeiten. Die Professionalität des Betreibers trage zu »überschaubaren Folgekosten« in Höhe von jährlich rund 250 000 Euro bei, sagte Dette. Sein Resumee: »Die Rittal-Arena trägt zur Identität in Mittelhessen bei.« Ganz im Sinne der EU-Fördermittel. 5,6 Millionen Euro steuerte Brüssel zum Projekt bei, um in der Region die Strukturen zu verbessern.

Neben einer Vielzahl an festen Arbeitsplätzen sorge die Rittal-Arena bei den einbezogenen Dienstleistern für Beschäftigung, machte Mayer deutlich. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei »angenehm, zielorientiert und kooperativ«.

Die befürchteten negativen Auswirkungen auf die bestehende Stadthalle seien ausgeblieben, betonte deren Geschäftsführer Hess. Man habe sich frühzeitig auf die Situation eingestellt und vermehrt Tagungen und Kongresse akquirieren können. In diesem Sinne ergänze man sich hervorragend.

Ein wichtiger Partner und Ankermieter sei nach wie vor der Handballbundesligist HSG Wetzlar, der etwa ein Drittel der Belegung ausmache. Man lote derzeit aus, wie man den zum Saisonende auslaufenden Vertrag fortsetzen könne, hieß es ausdrücklich.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 11.03.2010 - 21.21 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang