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RP erfreut über A 49-Weiterbau

Artikel vom 18.02.2010 - 19.50 Uhr

RP erfreut über A 49-Weiterbau

Gießen (pm). Die Freigabe der Autobahn 49 von Neuental nach Schwalmstadt ist sichergestellt: Mit dem Bundesministerium für Verkehr ist eine Einigung über den Baubeginn am 15. März 2010 erzielt worden. Regierungspräsident Dr. Lars Witteck zeigte sich erfreut über die Entscheidung.
»Der Weiterbau der A 49 stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unserer Region. In einer durch die Konjunkturkrise geschwächten Wirtschaft ist dies ein richtiges und wichtiges Signal zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Mittelhessen,« so der Behördenleiter. Außerdem werde das Verkehrsaufkommen an den zurzeit vielbefahrenen Bundesstraßen zurückgehen und damit die Lebensqualität der Anwohner erhöht. Die Aufgabe der Gießener Mittelbehörde ist es, den sogenannten Planfeststellungsbeschluss zwischen dem Streckenabschnitt Stadtallendorf und dem Autobahnanschluss an die A 5 bei Gemünden im Vogelsbergkreis zu schaffen. »Die Experten im Verkehrsdezernat arbeiten mit Hochdruck an der zügigen Umsetzung«, so Witteck. Anschließend legt die Gießener Behörde die Ergebnisse dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vor. Dort wird dann über den zur Schaffung des Baurechts notwendigen Planfeststellungsbeschluss entschieden. Die Kosten des Ausbaus belaufen sich auf 183 Millionen Euro.

 

Unterdessen hat die in Amöneburg ansässige Aktionsgemeinschaft »Schutz des Ohmtals« kritisiert, der Weiterbau des A 49-Teilabschnitts sei nur formal durch den Planfeststellungsbeschluss gedeckt.

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