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Drei neue Gebäude für die Goethe-Universität

Artikel vom 17.12.2011 - 10.32 Uhr

Drei neue Gebäude für die Goethe-Universität

Frankfurt (lhe/pm/ach). Die Goethe-Universität wächst weiter. Auf dem naturwissenschaftlichen Campus Riedberg wurden drei Neubauten eingeweiht: ein Hörsaalzentrum mit Bibliothek und Cafeteria, das »Biologicum« mit Tierhaus und ein Forschungsgebäude.

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Das neue »Biologicum« der Goethe-Uni auf dem Riedberg. (Foto: lhe)
152,4 Millionen Euro hätten Bund und Land in die Gebäude und ihre Ausstattung investiert, berichtete die Hochschule. Ministerpräsident Volker Bouffier sprach von einer »großen Kraftanstrengung des Landes« und einem »wichtigen Signal für die Spitzenforschung in Hessen«. Der Campus Riedberg sei ein »Kristallisationspol« für die Forschung. Universitätspräsident Werner Müller-Esterl hofft, dass die Gebäude dazu beitragen, »international wettbewerbsfähige Forschungsbedingungen zu schaffen und so weitere herausragende Wissenschaftler aus aller Welt anzulocken«.

Die hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, sagte während der feierlichen Eröffnung: »Dass die Goethe-Universität heute laut Shanghai-Ranking unter den besten 100 Universitäten der Welt steht, ist insbesondere auch das Ergebnis der herausragenden Arbeit der Naturwissenschaften auf dem Campus Riedberg.« Und die Ministerin fügte hinzu, das beträchtliche Engagement der Landesregierung für die Goethe-Universität habe sich für Hessen bisher ausgezahlt. »Wir hoffen, dass die neuen Forschungsbauten diesen Aufbruch weiter beflügeln.« Uni-Präsident Professor Müller-Esterl zeigte sich glücklich über die »hochwertigen Forschungsbauten, in deren heiterer und offener Architektur sich zentrale Werte der Goethe-Universität – Modernität, Diversität, Autonomie – widerspiegelen«. Er danke dem Land Hessen und dem Bund für das große Engagement und meinte, er sei überzeugt, dass diese große Investition Früchte tragen werde.

Oberbürgermeisterin Petra Roth betonte, die Stadt sei stolz auf die großartige Entwicklung der Goethe-Universität im Konzert der führenden deutschen und internationalen Forschungsuniversitäten in den vergangenen Jahren. »Dank der Ausstrahlung der Universität nimmt man Frankfurt immer mehr auch als eine Stadt der Wissenschaft und Forschung wahr. Der Wille zu wissenschaftlichen Spitzenleistungen dokumentiert sich auch in den drei sehr gelungenen Neubauten, die eine besondere Handschrift tragen«, hob Roth hervor.

Für die Bauten federführend ist das Architekten-Büro Eckhard Gerber aus Dortmund, das sich die klassische Moderne als gestalterisches Vorbild nahm. Klare Geometrien gelten dabei als »rationales und künstlerisches Gestaltungsmittel«. Das Detail binde sich in ein Ganzes, die funktionale innere Struktur bleibe im Äußeren ablesbar und verbinde sich mit dem sie umgebenden Kontext.

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Artikel vom 17.12.2011 - 10.32 Uhr
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