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Buderus-Orchester spielte heitere und besinnliche Stücke

Artikel vom 13.12.2011 - 13.48 Uhr

Buderus-Orchester spielte heitere und besinnliche Stücke

Wetzlar (wv). Mit einem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm verzauberte das Buderus-Werksorchester über 900 Zuhörer in der vollbesetzten Stadthalle. »Wir wollen ihnen einen bunten Melodienstrauß präsentieren«, versprach Musikdirektor Karl Berg, Chef der über 50 Buderus-Musiker dem Publikum.

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Das Buderus-Werksorchester präsentierte in der Wetzlarer Stadthalle ein breit gefächertes Repertoire konzertanter Blasmusik. (Foto: wv)
Und bei dem traditionellen Weihnachtskonzert spielte das Orchester konzertante Blasmusik – vom klassischen Marsch über zeitgenössische Kompositionen bis zum Medley bekannter Strauß-Melodien. Dabei entwickelte sich das Klarinetten-Konzert von Wolfgang Amadeus Mozart, aus dem die Musiker den dritten Satz (Adagio) vorstellten, zu einem besonderen Hörgenuss. Klangvollendete Melodien, mit denen die Instrumentalisten auf die nahen Festtage einstimmten.

»Einnahmen und Spenden kommen in diesem Jahr der Suchthilfe Wetzlar zugute«, erklärte Personalchef Oliver Barta, der im Namen der Bosch Thermotechnik die Besucher begrüßte – unter ihnen auch Gerhard Schilling, Musikdirektor bei HR 4. Danach stellte Martin Kraus die Hilfsorganisation vor. »Wir beraten und betreuen jährlich rund 3500 Menschen, auch an den Schulen und in den Betrieben.« Kraus bezeichnete das zunehmende »Kampftrinken« junger Menschen als ein wachsendes Problem.



Wohldosierte Dynamikwechsel



Karl Berg, der als Dirigent und Moderator durch das Programm führte, eröffnete das 20. Weihnachtskonzert mit der traditionellen Bergmannsmelodie »Glück auf, der Steiger kommt«. Es folgte Julius Fuciks Ouvertüre »Marinarella«.

Nach den schwungvollen Rhythmen aus der irischen Show »Lord of the Dance« stand mit »Silberfäden« von Hart Danks ein Stück für Trompete und Orchester auf dem Programm. Martin Schröder setzte die Vorgaben des Komponisten überzeugend um, die begeisterten Besucher schauten wie gebannt auf den Trompeter und nahmen jede Feinheit der betörenden Melodien in sich auf. Begleitet von einem konzentriert spielenden Orchester, meisterte Schröder die technisch schwierigen Passagen mit viel Wärme und Strahlkraft. Entsprechend stürmisch war der folgende Beifall.

Danach präsentierten die Musiker heiter- beschwingte Köstlichkeiten. Zunächst erklangen die bekanntesten Melodien aus der Feder der Walzerdynastie Strauß und Evergreens aus dem Repertoire der legendären »Comedian Harmonists wie der »Mein kleiner grüner Kaktus« oder »Veronika, der Lenz da«. Aber auch die Liebhaber schmissiger Marschmusik aus der »K + K«-Monarchie hatten Grund zur Freude, für sie hatten die Musiker ein Potpourri der bekanntesten Melodien im Programm.



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Artikel vom 13.12.2011 - 13.48 Uhr
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