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Gemeinde Ebsdorfergrund hält an Gen-Mais-Protesten fest

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Artikel vom 11.03.2008 - 18.14 Uhr

Gemeinde Ebsdorfergrund hält an Gen-Mais-Protesten fest

Ebsdorfergrund (pm). Die Gemeinde Ebsdorfergrund hat in einem Brief vom 11. Februar das Regierungspräsidium Gießen um Informationen über den von der Universität Gießen geplanten Anbau der gentechnisch veränderten Maissorte »MON810« im Wasserschutzgebiet Amöneburg-Roßdorf gebeten.
Bürgermeister Andreas Schulz wollte damit vor allem in Erfahrung bringen, ob der gentechnisch veränderte Mais als »unproblematisch«für das Wasserschutzgebiet einzuordnen sei. Die Antwort des Regeriungspräsidiums vom 27. Februar ließe allerdings einige Fragen offen, wie die Gemeinde Ebsdorfergrund jetzt mitteilte. In dem Antwortschreiben heißt es: »�MON810� hat eine EU-weit gültige Gentechnikgenehmigung zum Anbau und zur Verwertung als Lebens- und Futtermittel. Eine Beschränkung von �MON810� in Wasserschutzgebieten ist nicht bekannt.« Eine derartige Fragestellung sei laut Regierungspräsidium bislang nicht »aufgetaucht«. Aus diesem Grund fordert die Gemeinde Ebsdorfergrund nun, dass die Universität Gießen die Haftung für einen möglichen Schaden übernimmt. Die Gemeinde hält aber weiterhin daran fest, den geplanten Genmais-Versuch komplett abzubrechen.

Unterdessen hat die Bürgerinitiative »Gentechnikfreie Region Marburg-Biedenkopf« zum dritten Sonntagsspaziergang, am 16. März, auf dem Versuchsfeld bei Rauischholzhausen eingeladen. Treffpunkt ist um 14 Uhr die Feldscheune in der Potsdamer Straße 7 im Ebsdorfergrund Rauischholzhausen.

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Artikel vom 11.03.2008 - 18.14 Uhr
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