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Laubacher Andreas Leja im Mainz zum Priester geweiht

Artikel vom 26.06.2012 - 10.47 Uhr

Laubacher Andreas Leja im Mainz zum Priester geweiht

Laubach (dun). Michael Andreas Leja ist der zweite katholische Pfarrer, der binnen weniger Jahre aus der Gemeinde St. Elisabeth Laubach geweiht wurde. Nach Christoph Nowak 2009 weihte Bischof Karl Kardinal Lehmann im Mainzer Dom den jungen Theologen durch Handauflegen und Gebet zum Priester.

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Neupriester Michael Andreas Leja am Samstag im Mainzer Dom mit Bischof Karl Kardinal Lehmann bei der Handauflegung während der Priesterweihe. (Foto: Bistum Mainz)
Der Weihegottesdienst stand unter der Überschrift »Tut dies zu meinem Gedächtnis« (Lukas 22,19). Für die musikalische Umrahmung sorgten der Mainzer Domchor und die Schola des Mainzer Priesterseminars. Am Ende der Messe zogen alle Neupriester gemeinsam mit rund 100 weiteren Pfarrern des Bistums unter langem Applaus aus dem Dom aus.

Am Sonntag feierte dann der zunächst als Kaplan in der Pfarrgruppe Alsfeld-Homberg tätige Leja mit 350 Freunden, Familie und seiner heimischen Pfarrgemeinde den Primizgottesdienst in der Laubacher Heilig-Geist-Kirche.

Die Primiz ist für die Neupriester ein bedeutender Moment, ist es doch jener Gottesdienst, in dem der neu geweihte Pfarrer das erste Mal das im katholischen Glauben heilige Sakrament der Wandlung von Oblaten und Wein in Leib und Blut Christi selbst vornehmen darf.

Pfarrer Clemens Matthias Wunderle begrüßte dazu unter anderem seinen Vorgänger in Laubach, Pfarrer Alexander Vogel, Bürgermeister Peter Klug und viele auswärtige Gäste, Pfarrer, Diakone und Priesterseminaristen, die Leja Gefährten, Begleiter, Lehrer und Freunde auf seinem langjährigen Weg in dieses Amt waren.

Im Anschluss überreichten Pfarrgemeinderatsvorsitzender Robert Pietryga und Wunderle als Geschenk der Gemeinde das Primizgewand, in dem Leja das erste Mal die heilige Messe zelebrierte. Die Predigt hielt Pfarrer Michael Bartmann, in dessen Gemeinde St. Pankratius in Mainz-Hechtsheim Leja in den letzten neun Monaten sein Diakonats-praktikum absolvierte.

In einer gleichsam heiteren wie theologisch klaren Ansprache stellte Bartmann den Vergleich zu Johannes dem Täufer her, dessen Geburtstag die Christen gestern im Kirchenjahr feierten. Der Vater von Johannes, Zacharias, habe seine Stimme verloren, als er ungläubig geworden war und sie wiedergefunden, als er sich wieder auf Gott eingelassen habe. In unserer Gesellschaft werde heute immer mehr kommuniziert, ob beim Telefonieren während des Einkaufs oder per SMS als Vollzugsmeldung beim Gassigehen mit dem Hund. Doch trotz immer mehr Worten und des vielen Geschwätzes – wie auch derzeit bei der EM im Fernsehen –, so fragte der Geistliche: »Wo ist da die Botschaft?«. Leja möge auch ein Mann des Wortes sein, »der aber nicht zum Selbstzweck reden, sondern Gott eine Stimme geben möge.«



Primizfest in Laubach





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Artikel vom 26.06.2012 - 10.47 Uhr
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