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In Laubach seniorengerechtes »Wohlfühlhaus« fertig gestellt

Artikel vom 15.06.2012 - 16.02 Uhr

In Laubach seniorengerechtes »Wohlfühlhaus« fertig gestellt

Laubach (tb). Nach nur einem Jahr Bauzeit sind die 13 Wohnungen in der Gießener Straße 26 in Laubach bezugsfertig, die ersten Mietverträge sind unterzeichnet, die ersten Tapeten können geklebt werden. Allseits Zufriedenheit herrschte bei der Schlüsselübergabe für das Mehrfamilienhaus der Baugenossenschaft Grünberg/Laubach.

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Schlüsselübergabe mit (v.l.) den Vorständen Gerhard Schildwächter, Helmut Kircher und Isolde Hanak sowie Architekt Reimund Orth. (Foto: tb)
Architekt Reimund Orth: »Wir hoffen, dieses Haus wird für alle Beteiligten ein »Wohlfühlhaus«.« Einiges spricht dafür: der gegliederte Baukörper, die Ausrichtung aller Wohnungen nach Süden, die Balkone, die barrierefreie Bauweise, der Aufzug, der Standard eines »Quasi-Passivhauses.« Nicht zu vergessen der - für diesen Standard - günstige Sozialmietpreis von 5,73 Euro. Mit dem Objekt »Gießener Straße 26« hat die Genossenschaft nach 15 Jahren erstmals wieder einen Neubau errichtet. Zwölf Zwei- und eine Drei-zimmerwohnung sind entstanden, 1,8 Mio. Euro wurden - inklusive der Förderung durch Stadt, Land, Bund - investiert.

Aufsichtsratsvorsitzender Frank Ide war’s zufrieden mit dem Ergebnis, würdigte in seinem Grußwort die zügigen und reibungslosen Bauarbeiten von bislang gar nur elf Monaten (Fertigstellung der Außenanlagen folgt in Kürze). Dass auch einige der Mieter des (nicht sanierungswürdigen) Vorgängerbaus hier eine neue Heimstatt finden, hob der Grünberger Bürgermeister hervor.

»Wir können stolz sein«, lobte ebenso Vorstandsmitglied Helmut Kircher das Ergebnis all der vielen Planungsarbeiten, beginnend vor zehn Jahren mit ersten Überlegungen des Vorstandskollegen Hans Otto Balser. Kircher würdigte, dass sich der Aufsichtsrat schließlich auch für einen Neubau statt eine Sanierung des Altgebäudes aus den 50ern entschieden hatte. Architekt Reimund Orth nannte die markanten Merkmale des Gebäudes, beginnend bei der farbenfrohen Fassadengestaltung - »okay, über das Grün kann man streiten.«

Wesentlicher aber ist, dass der kommunale Bauträger dem zunehmenden Bedarf altengerechter Wohnungen entsprochen hat (barrierefrei nach DIN 18025/2, für Rollstuhlfahrer geeignet). Wesentlicher auch: Das Gebäude entspricht den KfW-Anforderungen eines »Energieeffizienzhauses 55«. Erwähnt seien hier nur: Dreifachverglasung, hochgedämmte Außenhülle, Solaranlage zur Brauchwassererwärmung, Lüftungen für jede Wohnung, der Gasbrennwertkessel.

»Sicherstes Haus in Laubach«

Nicht zu vergessen: Das Haus verfügt über eine Rauchverdrängungsanlage, die dafür sorgt, dass im Notfall das Treppenhaus rauchfrei bleibt. Schließlich: Alle Wohnungen sind zum Süden und Garten hin ausgerichtet, verfügen über Balkone und dank hochwertiger Ausstattung bei Boden- und Wohnbelägen über ein hohes Maß an Wohn- und Behaglichkeit. Von daher ist - vor allem im Sinne der Mieter - zu erwarten, dass Architekt Orth mit seiner Prognose eines »Wohlfühlhauses« recht behält.



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Artikel vom 15.06.2012 - 16.02 Uhr
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