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»Zahme Zehn« aus der Wöllstädter Puppenkiste

Artikel vom 07.02.2012 - 10.55 Uhr

»Zahme Zehn« aus der Wöllstädter Puppenkiste

Wöllstadt (udo). Zu Beginn der ersten Sitzung des »Wöllschter Narren-Clubs« (WNC) in der Ober-Wöllstädter Römerhalle verhieß Präsident Heinz Feuerbach ein buntes Programm mit bester Unterhaltung und lud zum gemeinsamen Singen der WNC-Hymne ein.

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Ganz in »Na’vi -blau«: die »Estrellas« tanzen zu »Avatar«.
Nachdem Alleinunterhalter Markus Keil die Stimmung angeheizt hatte, eröffneten die »Blauen Funken« mit ihrem Gardetanz in Blau und Weiß das Programm und rissen mit ihren Sprüngen die Gäste mit, bevor »Protokoller« Claus Zehm von erstaunlichen Verbrechen und der renovierten Römerhalle zu berichten hatte. Bei seiner ausgiebigen Würdigung der Windräder reimte sich »Subvention« schön auf »Hohn«. Dringend wurde die fällige Ortsumgehung herbeigesehnt.

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Die 31 »WNC-Mäuse« zeigten in Schwarz, Weiß und vielen Farben Szenen aus dem großstädtischen Leben in Amsterdam, Paris, Berlin, New York und San Francisco mit immer neuen Überraschungen.

Dieter Meurer kam als »Katzenfreund«, verblüffte mit ungezählten subtilen Beobachtungen und ließ das Publikum über das Übermaß an Lebenserfahrung staunen. Nach seiner Jonglage mit Zweideutigkeiten zeigten die »Smart’eens« ihren Feuertanz in den passenden Farben, ließen die roten Tücher wirbeln und bezauberten das Publikum mit ihrem Esprit. Delegationen aus Friedberg, Büdingen und Rodheim konnten begrüßt werden. Das Prinzenpaar Melanie und Christoph der »Hasenspringer« lobte gereimt die Sitzung, die bis Rosbach zu hören sei. Maria Weilbächer, Sophie Brauburger und Iris Zörnig wurden nach ihrem jahrzehntelangen Wirken im WNC mit Reimen verabschiedet, bevor die Landfrauen an die Steinzeit erinnerten und die Keulen schwangen. Die Landfrauen selber laden für Rosenmontag zu ihrer Sitzung in der Römerhalle ein.

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Der Einmarsch in die Römerhalle.
Weil sich Präsident Feuerbach in der Pause fürs Männerballett umzog, moderierte Vize Jürgen Pfannkuchen die zweite Halbzeit. Zu deren Beginn sprang das neunjährige »Tanzmariechen« Amelie Brauburger graziös über die Bühne, vor der sich ihre Fans von den »Mäusen« versammelt hatten. Yvonne Meurer plauderte vom Eheleben und blickte wehmütig auf bessere Zeiten zurück. Die Liebe zum Auto hatte die zur Ehegattin weitgehend überwunden. Der Vortrag endete mit dem beherzten Verprügeln des Autos. Die neue, aus elf Damen bestehende Formation »Estrellas« tanzte zu »Avatar« in fantastischen Kostümen, das Publikum bewunderte die perfekte Dramaturgie.

Sebastian Schweizer kam aus dem Vogelsberg und bezeichnete als Traum seines Lebens, einmal im Elferrat zu sitzen. Allerdings sei die Verständigung zwischen dem Hochgebirge und Wöllstadt äußerst schwierig. Auch diverse hessische Eigentümlichkeiten kamen aufs Tapet.



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Artikel vom 07.02.2012 - 10.55 Uhr
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