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Wöllstadt will noch »sauberhafter« werden

Artikel vom 15.03.2010 - 16.00 Uhr

Wöllstadt will noch »sauberhafter« werden

Wöllstadt (udo). Viele halten sie ohnehin für die zauberhafteste Kommune der südlichen Wetterau - damit Wöllstadt auch immer »sauberhafter« wird, kamen am Samstagmorgen unter Federführung der Verwaltung Privatpersonen, Vertreter der Vereine und Mitarbeiter des Bauhofs zusammen, um das Gerümpel, das sich den langen Winter über in der Flur angesammelt hatte, beiseite zu räumen.
Wie immer: Jede Menge Dreck rund um den Parkplatz am Sportgelände.
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Wie immer: Jede Menge Dreck rund um den Parkplatz am Sportgelände.
Treffpunkte waren in Nieder-Wöllstadt das Rathaus und in Ober-Wöllstadt die Römerhalle. Feuerwehrfahrzeuge waren zudem unterwegs, um die Akteure mit Suppe und heißen Getränken zu versorgen. Die Veranstaltung »Sauberhafter Frühjahrsputz« fand zum zehnten Mal statt.

Bürgermeister Alfons Götz wartete vor dem Rathaus neben den Bauhoffahrzeugen auf die »Massen«, die sich jedoch nicht einstellten - möglicherweise auch wegen des Wetters. Jedenfalls soll im nächsten Jahr ein »neues Format« gesucht werden, um noch mehr putz- und umweltfreundliche Vereine und Privatleute zu interessieren.

Jedenfalls waren beim Start an der Römerhalle die Schützen präsent, und an den Teichen in beiden Gemeindeteilen waren die Angler mit ihrer Jugend aktiv. Als ergiebigster Standort erwies sich wieder einmal der Parkplatz am Sportplatz an der B 3, wo sich die Dreckhaufen türmten. Beeindruckend war indes auch der Schauplatz Bahndamm, wo eine Eisenmatte, ein Fernsehgerät und eine Mikrowelle einträchtig zusammenfanden.

Als die Einsatzpläne verteilt waren und Gemeinderat Theo Götz eines der Kommandos übernommen hatte, dankt Alfons Götz für die rege Beteiligung in Ober-Wöllstadt. Bedauerlich fand er, »dass diese Aktion jedes Jahr wieder notwendig wird«. Beschlossen wurde, den Rosbach bis zur Gemarkungsgrenze abzuarbeiten. Überall machte auch Hundedreck den Aktivisten zu schaffen.

Schaurig präsentierte sich der neue Radweg längs der B 3. Hier fand sich Unrat aller Art in den Gräben.

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Artikel vom 15.03.2010 - 16.00 Uhr
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