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Tauber: Nichtberücksichtigung hätte Aus für B 3 bedeutet

Artikel vom 23.12.2011 - 14.25 Uhr

Tauber: Nichtberücksichtigung hätte Aus für B 3 bedeutet

Wöllstadt (hed/pm). »Als wichtiges Signal für einen zeitnahen Bau der Ortsumgehung Wöllstadt« hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber (CDU) den Entwurf des Investitionsrahmenplans des Bundes bis 2015 gewertet.

In ihm stehe die 40 Millionen Euro teure Ortsumgehung als eines von nur wenigen Neubauprojekten mit Priorität. »Eine Nichtberücksichtigung hätte das Aus der Umgehung auf absehbare Zeit bedeutet«, sagte Tauber.

Hessenweit hätten es nur vier baureife Ortsumgehungen in den prioritären Bedarf geschafft. Das Projekt sei aber nach wie vor kein Selbstläufer – auch angesichts einer bundesweit langen Projektliste und hohen Kosten für die Straßenerhaltung. Tauber bedankte sich für die »konstruktive Protestarbeit« der Bürgerinitiative »Ortsumgehung Wöllstadt – Jetzt«, die aufgrund ihrer Dialogbereitschaft Anerkennung bei der Politik finde. Auch der Name von Bürgermeister Alfons Götz sei im Berliner Verkehrsministerium mittlerweile gut bekannt, betonte Tauber.

B 3 Kloppenheim/Okarben nicht vor 2015

Während Wöllstadt in der Liste zu finden ist, sind andere Projekte wie die Ortsdurchfahrt Büdingen-Büches oder der B 3-Ausbau bei Kloppenheim und Okarben in die Kategorie »weiter wichtige Vorhaben« verschoben worden, was eine Umsetzung bis 2015 so gut wie ausschließt. Daher hat die Wetterauer SPD-Fraktionsvorsitzende Cäcilia Reichert-Dietzel Verkehrsminister Ramsauers Investitionsrahmenplan als »nicht transparent« kritisiert. Probleme ergäben sich immer da, wo Bundes- oder Landstraßen in Ortslagen eine hohe Verkehrsbelastung mit sich brächten. »Beispiele dafür sind die Ortsdurchfahrten in Ortenberg-Selters, Ober- und Nieder-Mockstadt oder auch Karben«, sagte Reichert-Dietzel. Auch hier müsse über alle Parteigrenzen hinweg eine tragfähige Lösung auf den Tisch. Neben dem Individualverkehr müsse man jedoch auch den ÖPNV stärken.

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Artikel vom 23.12.2011 - 14.25 Uhr
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