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Tauber: »Kampf hat sich ausgezahlt«

Artikel vom 20.01.2012 - 15.23 Uhr

Tauber: »Kampf hat sich ausgezahlt«

Wöllstadt (hed/pm). Neues hatte er nicht zu verkünden – schließlich ist der Bau der Ortsumgehung unter Dach und Fach. Gleichwohl machte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber dieser Tage auf den Weg nach Wöllstadt, um Bürgermeister Alfons Götz und dem CDU-Chef Thomas Hein Danke zu sagen.

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Union für die Ortsumgehung: (v. l.) Dr. Peter Tauber, Bürgermeister Alfons Götz und der CDU-Vorsitzende Thomas Hein. (Foto: pv)
Tauber bedankte sich für ihre Unterstützung und die gute Zuarbeit, durch die es ihm leichter gefallen sei, beim Bundesverkehrsministerium immer wieder vorstellig zu werden und für die Notwendigkeit der Umgehungsstraße zu argumentieren. »Der jahrelange Kampf der Bevölkerung, von Bürgermeister Götz sowie die sachliche und nicht aggressive Arbeit der Bürgerinitiative haben sich ausgezahlt«, betonte der Gelnhäuser Bundestagsabgeordnete.

Er habe einige Parteifreunde im Verkehrsausschuss als Unterstützer des 40-Millionen-Euro-Projekts gewinnen können. Auch Staatssekretär Rainer Bomba und Umweltministerin Lucia Puttrich habe er als gewichtige Unterstützer an seiner Seite gehabt. Gleichwohl unterstrich Tauber, dass es ohne die zusätzliche Aufstockung des Verkehrsetats durch die Bundesregierung kaum möglich gewesen wäre, die Mittel so schnell nach Wöllstadt zu holen. Landesweit profitierten nur ganz wenige Projekte von der zusätzlichen Milliarde, da die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf Erhaltungsmaßnahmen gelegt habe.

Götz, Tauber und Hein sprachen zudem über die nunmehr anstehenden Vorarbeiten für die knapp zehn neuen Kilometer Bundesstraße. So habe der für die Bauausführung zuständige Hessische Verkehrsminister bereits angekündigt, ein zeitliches und technisches Konzept zu erstellen, wie der Bau ablaufen soll. Im Bundesverkehrsministerium werde nun ein Plan erstellt, wie die Mittelzuweisungen erfolgen. Parallel dazu werde die Gemeinde Wöllstadt ein Auge auf die Rückbaumaßnahmen der Ortsdurchfahrt legen, betonte Götz. Hierzu stehe man bereits in Gesprächen mit dem Hessischen Straßen- und Verkehrsmanagement (vormals Amt für Straßen- und Verkehrswesen).

Man müsse sich nun noch ein wenig in Geduld üben, bis die Pläne erstellt sind und die Wöllstädter eine klare Perspektive erhalten, wie der Bau genau ablaufen wird, sagte Tauber. Er wolle »am Ball bleiben«, um unnötige Verzögerungen möglichst auszuschließen.

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