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Ortsumgehung Wöllstadt wird gebaut

Artikel vom 28.12.2011 - 23.30 Uhr

Ortsumgehung Wöllstadt wird gebaut

Wöllstadt (hed). Es ist ein leicht verspätetes Weihnachtsgeschenk für alle Wöllstädter: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber hat am Mittwoch in einem Schreiben mitgeteilt, dass mit dem Bau der B 3/B 45-Ortsumgehung im neuen Jahr begonnen wird.

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Sie haben ihr Ziel erreicht: Die Wöllstädter, die im Mai und Oktober zu Hunderten auf die Straße gegangen sind, dürfen sich freuen. (Archivfoto: hed)
Dies habe ihm ein Staatssekretär aus dem Bundesverkehrsministerium in Berlin bestätigt. Die Freude in Wöllstadt ist entsprechend groß.

Wie der Gelnhäuser CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber, der den Wetteraukreis kommissarisch von der jetzigen Umweltministerin Lucia Puttrich (CDU) übernommen hatte, der WZ sagte, habe er die freudige Nachricht zwischen den Jahren aus dem Verkehrsministerium erhalten. Demnach sind die 38,8 Millionen Euro für den Bau der B 3/B 45-Ortsumgehung freigegeben.

Eine Entscheidung pro Ortsumgehung hatte sich abgezeichnet, nachdem dem Projekt im Investitionsrahmenplan bis 2015 eine hohe Priorität eingeräumt worden war. Zudem gab es berechtigte Hoffnung, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages, der Mitte Januar über die Verwendung der zusätzlich bewilligten Milliarde berät, auch Wöllstadt nennen würde. Dass die Entscheidung nun doch schneller kam und der Bau bereits 2012 beginnen soll, hat viele überrascht.

Aus welchem Topf das Geld nun komme, wisse er nicht, gestand Tauber. Auf die Aussage aus dem Ministerium aber könne man sich verlassen. »Das ist definitiv so.« Er habe in den vergangenen Wochen »vielen auf den Füßen gestanden«, sagte der CDU-Abgeordnete – sei es im Verkehrsministerium oder in den betreffenden Ausschüssen. »Den Kollegen aus Baden-Württemberg muss man erst einmal klar machen, dass man hier ein wichtiges Projekt hat.« Tauber dankte vor allem Wöllstadts Bürgermeister Alfons Götz und Peter Dangelmaier von der Bürgerinitiative, die wiederum ihm auf den Füßen gestanden hätten, aber auch der Bevölkerung: »Es ist natürlich leichter für eine Umgehungsstraße zu werben, hinter der die Bevölkerung geschlossen steht.«

Auch Taubers Vorgängerin Lucia Puttrich wertete die Entscheidung als ein in doppelter Hinsicht positives Zeichen. Erstens werde so deutlich, dass die Interessen der Wetterau in Berlin sehr wohl Gehör fänden, zweitens zeige sich, dass das Engagement der Bürger Früchte getragen habe.



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