In der Mini-Bütt bekommen Eltern und Lehrer ihr Fett weg
Wöllstadt (udo). Die Kindersitzung des Nieder-Wöllstädter Carneval-Vereins (NCV) wurde vom Prinzenpaar Alina Meis und Marius Wolf moderiert. Tänze der Funken und Fünkchen bestimmten das Programm. Aber auch Reden, in denen die Eltern und Lehrer ihr Fett weg bekamen, trugen zum Vergnügen bei.
Die Blauen Funken schwingen die Beine in die Höhe.
Theresa Neugebauer, Elisa Friedel und Sara Maria Dolezal hießen das Publikum im Bürgerhaus mit gereimten Worten willkommen. Nach dem Einmarsch tanzte Nadine Wagner ganz in Rot zu Pippi Langstrumpfs Lied. Mit Swing und Feuer zeigten die Blauen Funken ihren Gardetanz. Larissa Hanxleden betrat als Erste die Bütt und erzählte von den Erfahrungen einer Elfjährigen mit den lieben Eltern. »Dumm und klein bin ich schon lang nicht mehr«, sagte sie und entlarvte gekonnt die Notlügen und Ausreden der Erwachsenen. Die elf Mini-Mäuse rissen in Grün die Zuschauer mit, dann hüpften die Bambinis als Besucher aus dem Schlumpfenland über die Bühne, und die Mini-Bären spielten Familien im multimedialen Alltag nach. Klar, dass die Erwachsenen überfordert vom modernen Geschehen waren. Die Maxi-Fünkchen tanzten in Silber und Rot, bevor die Super-Minis - die Allerkleinsten im NCV - beim Schmusen mit ihren Häschen die Eltern und Großeltern im Publikum entzückten.
Im kurzweiligen Programm folgte auf den Gardetanz der Roten Funken eine Hitparade, in der sich prominente Unterhalter ein Stelldichein gaben. Vanessa Kohl sprach über die Fastnacht im Allgemeinen und die in Wöllstadt im Besonderen. Mit dem Dank an die Übungsleiter, Kosmetiker und Friseure ging’s in die Pause.
Danach zeigten Nina-Marie Eberhardt und Sandra Marschek, wie’s so in der Schule ist, und gestalteten eine mitreißende Englischstunde. Die Mini-Fünkchen feierten eine »Monster-Party«, die Maxi-Fünkchen tanzten zu »Hanna Montanna«-Songs, bevor die Blauen Fünkchen ihren Gardetanz zu schmissiger Marschmusik zeigten. Die Forscher der Roten Funken zogen durch Ägypten, wo sie leibhaftigen Mumien und hübschen Ägypterinnen begegneten. Gegen Ende der heiteren Veranstaltung freute sich Lea Mattern über die Abwesenheit ihrer Eltern. Im Wohnzimmer wurde gegrillt und der Rest des Anwesens gleich lustig mit verwüstet. Auf den Amadeus-Tanz der Blauen Funken im dem Rokoko-Outfit folgte das Finale, zu dem sich die Akteure auf der Bühne gruppierten, samt Polonaise.
In der zweiten Hälfte wurden elf treue Tänzer geehrt. Birgit Döll und Hilu Freienstein zeichneten Stefanie Bockmeier, Annika Brandt, Alicia Brandt, Annika Döll, Christin Döll, Tim Grundmann, Claire Isabell Legier, Lea Mattern, Jennifer Nebel, Jasmin Ristau und Wendy Straßburger aus, die seit zehn Jahren im NCV sind.