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Wölfersheimer verlässt die SPD

Artikel vom 21.12.2011 - 11.00 Uhr

Wölfersheimer verlässt die SPD

Wölfersheim (en). Wellen schlägt der Fall des Wölfersheimer SPD-Mitglieds, das vom Amtsgericht Friedberg wegen rassistischer Pöbeleien und Hitlergruß im betrunkenen Zustand zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Unter dem Titel »Neonazi-Genosse verlässt SPD« hat sich sogar der HR des Problems angenommen.

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Der 49-jährige Verurteilte pflegte mit Springerstiefeln herumzulaufen, weiß Manfred Stoll (CDU). (Archivfoto: dapd)
Wie der Parteivorsitzende Gerhard Weber schon angekündigt hatte, hat der 49-Jährige umgehend die SPD verlassen, er kam damit einem Parteiausschluss zuvor. Vor zwei Jahren war er offenbar für seine 25-jährige Treue zur Partei noch geehrt worden. Es habe keinen konkreten Anhaltspunkt gegeben, den Verurteilten früher aus der Partei auszuschließen, zitiert der HR die Wölfersheimer SPD. Während CDU-Parlaments-Vize Manfred Stoll wusste, dass der Mann mit Springerstiefeln und Kampfanzug herumzulaufen pflege. Er habe sich durchaus gewundert, dass das bei der SPD geduldet worden sei.

Künftig wollen die Sozialdemokraten genauer hinschauen, was ihre Mitglieder von sich geben: Wenn es Anhaltspunkte gebe, dass ein SPD-Mitglied menschenverachtende rechtsradikale Tendenzen vertrete, werde die SPD genauso entschlossen handeln wie bei dem 49-Jährigen.

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Artikel vom 21.12.2011 - 11.00 Uhr
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