Wölfersheim (pm). Wo ist ein Fußgängerüberweg notwendig? Wo sollte ein Halteverbotsschild hin? Sind Tempobeschränkungen an den Ortseingängen machbar? - Das alles sind Fragen, die zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und sich am besten vor Ort beantworten lassen. Daher führen einige Kommunen so genannte Verkehrsschauen durch, so auch unlängst die Gemeinde Wölfersheim.
Gebündelte Kompetenz in Sachen Verkehrssicherheit: die Vertreter der Behörden und Institutionen vor Ort. (Foto: pv)
Neben Bürgermeister Rouven Kötter und den Ansprechpartnern im Rathaus nahmen daran Vertreter des Verkehrsdienstes der Polizei, der Straßenmeisterei, des Ordnungsbehördenbezirkes, der Verkehrsgesellschaft Oberhessen und der Wölfersheimer Schulen teil.
Allen fiel auf, dass sich seit der letzten Verkehrsschau vor einem Jahr einiges getan hatte. Im gesamten Gemeindegebiet, abgesehen von den Durch- und Vorfahrtsstraßen, wurden flächendeckende 30er-Zonen eingerichtet.
Laut Fachbereichsleiter Thorsten Höhne lag der Schwerpunkt der Verkehrsschau heuer auf der Überprüfung der Notwendigkeit der vorhandenen Tempobeschränkungen - und der Möglichkeit neuer Limits. Darüber hinaus wurde über Fußgängerüberwege und die Anordnung von Park- und Halteverbotszonen beraten.
Einige der aufgekommenen Ideen mussten gleich als »nicht realisierbar« ad acta gelegt werden, andere müssen die zuständigen Genehmigungsbehörden noch einmal prüfen.
»Aufgrund des breiten Teilnehmerspektrums kamen die verschiedensten Sichtweisen und Anregungen zum Vorschein, die wir zur Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger- und Straßenverkehr umsetzen können«, fasste Bürgermeister zusammen.