Wölfersheim-Södel (sto). Die Bestrebungen, der zuletzt dahinsiechenden Södeler Kirmes neues Leben einzuhauchen, sollen sich an drei Tagen am letzten Septemberwochenende erfüllen. Das neue Konzept: Statt in der Södeler Sporthalle steigt die Kirmes wieder wie früher im Ortskern.
Lokaltermin zur Södeler Kirmes (von links): Bruno Günther, Vereinsgemeinschaftsvorsitzender Karl Schäfer, Bürgermeister Rouven Kötter, Thorsten Höhne und Thomas Größer. (Foto: Storck)
Darauf einigten sich die Vereine und die Gemeinde. Viele Ideen wurden in den letzten elf Monaten entwickelt und wieder verworfen. Ein zentraler Punkt der ursprünglichen Planung war die Einbeziehung des neu zu errichtenden Dorftreffs mit Gaststätte im ehemaligen Rathaus. Der neue Pächter sollte an der Kirmes eröffnen und bei der Gestaltung mitwirken. Das hat nicht geklappt. Der Umbau des Gebäudes wird bis dahin nicht fertig, auch fehlt noch der Pächter.
Wie Bürgermeister Rouven Kötter am Donnerstag bei einem Ortstermin dem Vereinsgemeinschaftsvorsitzenden Karl Schäfer sagte, gebe es zwei Wirtsehepaare als Bewerber; die Eröffnung soll zum Jahreswechsel erfolgen. Karl Schäfer zeigte sich erleichtert, dass es bei der Kirmes einen Vergnügungspark geben wird. Am Kirchplatz werden zwei Fahrgeschäfte aufgestellt: ein Karussell für die kleinsten Besucher und eine Berg- und Talbahn für die Älteren. Außerdem gibt es zwei oder drei Buden. Das 200 Quadratmeter große Kirmeszelt wird vor dem einstigen Rathaus aufgestellt. Im Hof gibt’s einen Biergarten mit Theke und Grill, wo als Spezialität der Södeler Kirmes Hähnchen gebrutzelt werden.
An drei Tagen wird gefeiert, die Vereinsgemeinschaft hofft auf viele Besucher. Am späten Freitagnachmittag geht’s mit Fassbieranstich unter dem Zunftbaum los. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Black Bandits. Am Samstag spielt die Kapelle Mainhattan Transfair zum Tanz auf, der Kindergarten zeigt eine Vorführung. Für den abschließenden Sonntag ist ein Kirmesgottesdienst geplant, später treten die Kinder der Jim-Knopf-Schule auf. Dann folgt der Dämmerschoppen und aus is’ die Kerb.