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Wißmarer Handwerker im Streit erstochen

Artikel vom 24.08.2010 - 22.15 Uhr

Wißmarer Handwerker im Streit erstochen

Wettenberg (kan/so). Ein Wißmarer Handwerker ist am Dienstag in der Mittagszeit in der Pestalozzistraße in seinem Heimatdorf mit einem Messer niedergestochen worden. Der 63-jährige ist wenig später auf dem Hof seines derzeit leerstehenden Elternhauses seinen schweren Verletzungen erlegen.
Auf dem Hof wurde der Mann gefunden, der nach mehreren Messerstichen starb
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Auf dem Hof wurde der Mann gefunden, der nach mehreren Messerstichen starb
Ein Tatverdächtiger, ein 39-jähriger Gießener, wurde nur eine Viertelstunde später von der Polizei festgenommen. Über das Motiv gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Der Bluttat vorausgegangen war womöglich ein Streit der beiden Männer.

Um 13.50 Uhr wurde der Polizei in Gießen eine Auseinandersetzung mit einem Messer in der Pestalozzistraße in Wißmar gemeldet. Das Opfer, ein Wißmarer Handwerker, lag schwerverletzt am Boden; die Polizei fahndete umgehend nach dem mutmaßlichen Täter, der durch angrenzende Gärten flüchtete, und konnte diesen nach Zeugenhinweisen bereits wenige Minuten nach 14 Uhr festnehmen. Die Tatwaffe, ein Messer, wurde bei dem blutverschmierten Mann sichergestellt. Er bleibt über Nacht im Polizeigewahrsam, wird am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt. Der 39-jährige Mann aus Gießen ist der Polizei bekannt, war ersten Erkenntnissen zufolge unter anderem bereits wegen Einbruchs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Nachbarn hatten in der Mittagszeit den am anderen Ende des Dorfes wohnenden Hauseigentümer dem Vernehmen nach herbeigerufen mit dem Hinweis, dass ein Mann um das derzeit leerstehende Haus in der Pestalozzistraße schleiche. Was dann zu der Auseinandersetzung und der Bluttat führte, bedarf noch der Klärung. Die Kriminalpolizei war bis zum frühen Abend damit beschäftigt vor Ort Spuren zu sichern.

Die Kriminalpolizei Gießen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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Artikel vom 24.08.2010 - 22.15 Uhr
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Leserkommentare
(31.08.2010 09:18)
Harry
jap
In der Tat ist es sehr traurig was Sie tun. Bei der Tat spielt es doch absolut keine Rolle ob der Täter ein "Ausländer" war oder nicht. Es ist schlimm und traurig, dass in unserer Region solche Ereignisse passieren und wegen nichtigen Anlass Menschen sterben. Aber was hat das mit "Ausländern" zu tun. Es passiert tagtäglich dass sich "Deutsche" wegen Kleinigkeiten umbringen, dass "Türken" sich abstechen oder "Amerikaner" an die Gurgel gehen. Ist immer traurig, hat aber wie hier in dem Fall nichts mit der "Herkunft" des Täters zu tun.
Anders verhält es sich bei den von Ihnen angesprochenen "Lichterketten". Die Lichterketten kamen zustande, weil Anfang der 90er Jahre Neonazis Brandsätze auf Häuser mit "ausländischen" Bewohnern warfen, einzig und alleine weil es sich dabei um Ausländer gehandelt hat. Das ist Rassismus, der in Mord und Totschlag gipfelte.
Die Tat in Wissmar war ein Streit zwischen zwei Menschen, wo ein Idiot einen anderen wegen nichts abgestochen hat, dies ist traurig, wenn sie sowas aber instrumentalisieren wollen, lässt es jedoch erahnen aus welcher ecke sie stammen.
Und Ihr Verweis auf Sarrazin bestätigt dies doch nur. Seine Aussagen wurden gestern Abend bei Beckmann (wer hätte das gedacht) doch treffend wiederlegt. Da haben Sie wahrscheinlich aber schon geschlafen, anders kann ich mir ihre Aussagen nicht erkären ;)
(30.08.2010 19:56)
Gracchus
Traurig
Ist es nicht bedrückend und traurig zugleich, daß jemand, der ein zugegebenermaßen kleines Andenken an einen von einem Ausländer ermordeten Deutschen anregt, sofort in die Nazu-Ecke gestellt wird ?
Ich finde, auch das ist ein überzeugender Grund dafür, daß wir noch mehr Sarrazins, Buschkowskys etc. brauchen !
(29.08.2010 03:32)
Harry
@Gracchus
Na denn, mach doch deine Lichterkette, hindert dich ja schließlich keiner dran. Mit deiner Aussage willst du aber doch, die rassistischen Morder Anfang der 90er Jahre mit dem Vorfall in Wissmar gleichsetzen, wird Dir aber leider nicht gelingen. Wahrscheinlich stammst du aus der Ecke des Marburgers M. Mann (die NaziSeiten aus der Region lassen es vermuten), der gestern mit seinem "Nazi-Trauermarsch" mal wieder grandios gescheitert ist.
So bedauerlich die Schlägerei in Marburg und die Messerattacke in Wissmar auch sein mag, musst du jetzt nicht mit "Deutsches" Opfer ankommen, deine Intention liegt nahe.... und wird scheitern, zumindest in der mittelhessischen Gegend!
(28.08.2010 18:11)
Gracchus
Ge-lichter
"....... am 6. Dezember 1992, kam es in München zur größten Demonstration der Nachkriegszeit: 400.000 Menschen protestierten mit einer beispiellosen Lichterkette gegen die Fremdenfeindlichkeit."
Ob ein ermordeter Deutscher wenigstens ein kleines Lichterkettchen wert ist ?
Man wird sehen !
(25.08.2010 21:57)
flando
:-(
:-(
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