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Vergiftetes Pony: Pferdesportfreunde Wettenberg in Sorge

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Artikel vom 08.07.2010 - 01.30 Uhr

Vergiftetes Pony: Pferdesportfreunde Wettenberg in Sorge

Wettenberg (so). Die Pferdesportfreunde Wettenberg sind in Sorge um ihre Tiere, denn vor Wochenfrist, am vergangenen Donnerstag, wurde ein Shetlandpony mit Vergiftungserscheinungen auf der Koppel nahe des Vereinsgeländes »Auf der Höll« gefunden.
Wettenberg (so/bf). Die Pferdesportfreunde Wettenberg sind in Sorge um ihre Tiere, denn vor Wochenfrist, am vergangenen Donnerstag, wurde ein Shetlandpony mit Vergiftungserscheinungen auf der Koppel nahe des Vereinsgeländes »Auf der Höll« gefunden. Eine Tierärztin schätzte die Situation als lebensbedrohlich ein, musste immer wieder des Kreislauf des bis dato gesunden Tieres stabilieren, so eine Vereinssprecherin. Und: Eine Urinprobe ergab eine Vergiftung mit Cannabis. Anzeige gegen unbekannt ist bei der Kriminalpolizei gestellt, auch das Ordnungsamt der Gemeinde ist informiert.

Bei den Pferdesportfreunden ist man nun in Sorge, denn erst in der Woche zuvor habe ein Pony mit gleichen Symptomen eingeschläfert werden müssen. Dessen Stall befinde sich nicht weit von dem des jetzt akut erkrankten Shetty.

Wie nun aber das Pferd an das Rauschmittel gelangen konnte, ist völlig offen. Ausgeschlossen wird von den Vereinsverantwortlichen derweil ein Eintrag über das Heu. Denn zwei andere Tiere standen mit dem Pony auf der Koppel – und sind gesund. Da wird bei den Pferdefreunden gerätselt: War’s Unüberlegtheit einiger Jugendlicher? Die gezielte Tat eines Pferdehassers?

Daher der dringende Appell der Pferdesportfreunde, Zäune zu respektieren und vor allem die Tiere nicht zu füttern: Tortenreste und Butterbrote seien für Pferde möglicherweise totbringende Leckereien, die Koliken auslösen. Zu Angst und Schmerzen der Tiere kämmen in den meisten Fällen auch noch nicht ganz geringe Tierarztkosten. Eine unter Umständen nötige Kolik-OP könne leicht die 4000-Euro-Marke übersteigen.

Weiteres großes Problem: Aus unüberlegtem Schabernack werden Zäune abgebaut oder mit Feuerzeugen angefackelt, Stromkästen zerstört oder abmontiert. Der daraus entstehende Schaden sei im Gegensatz zu den möglichen Folgeschäden gering. Auf der Straße frei laufende Pferde können nicht nur ihr eigenes Leben gefährden, sondern auch Unfälle mit Todesfolgen für Mensch und Tier verursachen, so die Pferdesportfreunde.

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