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Lob fürs Modell der Feuerwehr-Alterssicherung

Artikel vom 08.03.2010 - 11.00 Uhr

Lob fürs Modell der Feuerwehr-Alterssicherung

Wettenberg (mo). Zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg hieß Gemeinde-Brandinspektor Horst Marquard am Samstag die Aktiven aus Launsbach, Wißmar und Krofdorf-Gleiberg sowie die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen im Hotel »Schöne Aussicht« in Launsbach willkommen.
Feuerwehr-Ehrung in Wettenberg: Roberto Röhrsheim (Mitte) und Klaus Dellner im Kreis der ersten Gratulanten.	(Foto: mo)
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Feuerwehr-Ehrung in Wettenberg: Roberto Röhrsheim (Mitte) und Klaus Dellner im Kreis der ersten Gratulanten. (Foto: mo)
Mit dabei Bürgermeister Thomas Brunner, Ehren-Bürgermeister Gerhard Schmidt, Kreis-Brandmeister Marco Klein und stellvertretender Gemeinde-Brandinspektor Roberto Röhrsheim.

Im Lauf des Abends heftete Klein - in Vertretung von Landrätin Anita Schneider und des stellvertretenden Kreis-Brandinspektors Marcus Leopold - Roberto Röhrsheim und Klaus Dellner (beide Krofdorf-Gleiberg) das goldene Brandschutzabzeichen ans Revers. Er stellte sie als leuchtende Vorbilder vor, die Zeit und Kraft für ihre Mitbürger einsetzten. Brunner und Marquard schlossen sich den Glückwünschen an. Klein beglückwünschte die Wettenberger Floriansjünger zu ihrer sehr guten materiellen Ausrüstung und dem hohen Ausbildungsstand. Da der Feuerwehrnachwuchs abnehme, müssten Anstrengungen unternommen werden, um junge Leute zu gewinnen. Klein schlug vor, dass sich Ortsvereine mit den Feuerwehren solidarisch erklären, um eine eventuelle gemeinsame Jugendarbeit auszuloten. Eine Idee sei es, »denn neue Wege sind gefragt«. Der Kreis-Brandmeister mahnte, die Politik müsse das Ehrenamt der Feuerwehrleute stärken. Er lobte das Modell der Alterssicherung für Aktive der Feuerwehr, das in Wettenberg angestoßen worden sei.

Dieses sieht vor, dass eine finanzielle Förderung - zwischen monatlich zehn bis 22 Euro, je nach Dauer der Mitgliedschaft - fließt, die jeweils einer privaten Versicherung gutgeschrieben wird. Die Gemeinde Wettenberg steht für diese Alterssicherung im Jahr mit 14 000 bis 16 000 Euro in der Pflicht.

Ehrenbürgermeister Schmidt wurde in die Alters- und Ehrenabteilung aufgenommen. Ein Bericht zur Jahreshauptversammlung folgt.

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Artikel vom 08.03.2010 - 11.00 Uhr
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