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Holztechnikmuseum soll noch kindgerechter werden

Artikel vom 10.03.2010 - 12.00 Uhr

Holztechnikmuseum soll noch kindgerechter werden

Wettenberg (pm). Seit nunmehr vier Jahren wird die Arbeit im Holz- und Technikmuseum in Wißmar durch einen Beirat begleitet, dem 14 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Industrie sowie der Politik angehören. Die konstruktive Begleitung des museumspädagogischen Konzeptes bei der Umsetzung in der täglichen Arbeit ist Hauptaufgabe des Gremiums.
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Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt hieß die Anwesenden willkommen, im besonderen ein neues Gesicht in der Runde: Landrätin Anita Schneider, die die Nachfolge von Landrat a. D. Willi Marx antrat.

Erfreut zeigte sich Gerhard Schmidt über die Besucherzahl im vergangenen Jahr: rund 7500. Rein rechnerisch ergibt sich daraus bei einem Zuschuss der Gemeinde für den Museumsbetrieb in Höhe von 15 000 Euro zwei Euro Förderung pro Besucher. Sonstige Museen in Hessen lägen teilweise deutlich über zehn Euro. Der hervorragende Wert beim HTM sei letztlich zurückzuführen auf den großen Anteil ehrenamtlichen Engagement von etwa 3500 Stunden jährlich, so der Wettenberger Bürgermeister a. D., der diesen Einsatz würdigte. Des weiteren erinnerte er an die langjährige Zusammenarbeit mit Hessenforst, bekräftigt durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages. Er dankte dem Leiter von Hessen-Forst, Michael Gerst, und erwähnte in diesem Zusammenhang auch die Schaffung einer Stelle für Waldpädagogik und Bioenergie am Forstamt Wettenberg, die Rita Kotschenreuther inne hat. Darüber hinaus hat in den Räumlichkeiten des Museums auch Elisabeth Blöchinger ihr Büro - sie leitet die Geschäftsstelle für Tourismuskooperation Gleiberger Land.

Museumsleiter Prof. Eberhard Seidel legte den Jahresbericht vor. Er erinnerte an den Festakt zum fünfjährigen Bestehen des Museums und den damit verbundenen Tag der offenen Tür - musikalisch unterstützt vom Blasorchester Wißmar. Allein da kamen 1200 Gäste. Die Dampf- und Gattertage gehören zur festen Einrichtung und sind stets ein Publikumsmagnet. Das HTM bot auch im vergangenen Jahr wieder den Rahmen für zahlreiche Kindergeburtstage. Eine wichtige Aufgabe in diesem Zusammenhang, so Eberhard Seidel, sei die Museumspädagogik, für die es seit knapp einem Jahr mit Andreas Springer ebenfalls eine Fachkraft gibt. Das Museum ist nicht nur Regionales Umweltbildungszentrum, sondern auch außerschulischer Lernort für Fortbildung von Lehrern. Inzwischen werden 14 Schulen bei Umweltprojekten betreut. Da erfolgt die Unterstützung durch Marc Schäm von der Gesamtschule Gleiberger Land. Mit Blick auf das laufende Jahr ging der Museumsleiter auf den Ausbau der kindgerechten Einrichtung des HTM ein. Das soll in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Uni Gießen erfolgen. Nach Ende der Beiratssitzung sahen sich die Mitglieder im Dampfmaschinenraum den neuen, dreiminütigen Film über die Dampfmaschine an.

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Artikel vom 10.03.2010 - 12.00 Uhr
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