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Beeindruckende Tage bei Freunden im ungarischen Zsámbék

Artikel vom 31.08.2010 - 19.41 Uhr

Beeindruckende Tage bei Freunden im ungarischen Zsámbék

Wettenberg/Zsámbék (m). Es waren sehr beeindruckende Tage, die die 25-köpfige Delegation aus Wettenberg in der ungarischen Partnergemeinde Zsámbék verbrachte. Mit dabei Vertreter der kommunalen Gremien, so Bürgermeister Thomas Brunner und CDU-Fraktionsvorsitzender Johann-Gottfried Hecker. Des weiteren eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Gemeindebrandinspektor Horst Marquardt und seinem Stellvertreter Roberto Röhrsheim an der Spitze sowie außerdem Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Moos und Feuerwehrkamerad Thomas Skopko.
Gäste und Gastgeber am Nationaldenkmal	 (Fotos: privat)
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Gäste und Gastgeber am Nationaldenkmal (Fotos: privat)
Der Heimatverein Zsámbék mit seinem Vorsitzenden Ludwig Hankowetz reiste mit weiteren neun Mitgliedern. Außerdem mit dabei, Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, einer der Wegbereiter und permanenter und engagierter Förderer der Partnerschaft sowie für die Wißmarer Vereinsgemeinschaft deren Obmann Gerhard Lösch. Zu feiern gab es viel während des viertägigen Aufenthaltes in Zsámbék.

Dazu zählte die Einweihung des restaurierten und erweiterten Feuerwehrgerätehauses. Gut fünf Jahre band dieses Projekt Zeit, Kraft und Geld. Immer wieder hatte Wettenberg die Realisierung unterstützt - durch Sachkompetenz sowie durch Sach- und Geldspenden; so betrug der Zuschuss letztendlich rund 25 000 Euro. Die Einweihung war eingebunden in die Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr. Ein großer Festzug mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen, auch aus der Umgebung bewegte sich mit vollem Signal durch nahezu alle Gassen und Weingbergwege.

Die ungarische Nationalhymne, mit Inbrunst gesungen, stand am Anfang des akademischen Teils, zu dem auch die Fahnenweihe gehörte. Auf das Banner leisteten anschließend Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr von Zsámbéks ihren Eid. Festpräsident Istvan Cepelek, ein Vertreter des ungarischen Innenministeriums und der Präsident des ungarischen Feuerwehrverbandes, Laszlo Balog, zeichnete Gerhard Schmidt, Roberto Röhrsheim und Josef Kaiser von der Heimatvereinigung Zsámbék mit dem ungarischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold aus. Josef Kaiser hatte vor Jahren den Freunden in Zsámbék eine Drehleiter gestiftet, konnte aber die Auszeichnung beim jetzigen Aufenthalt nicht persönlich entgegen nehmen.

Gerhard Schmidt würdigte die Feuerwehren als wichtigsten Bestandteil für die Pflege und den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen. Thomas Brunner unterstrich dies, versprach im Sinne des bisher Erreichten alles daran zu setzen, die Beziehungen weiterhin mit Leben zu erfüllen und überreichte den Ehrenteller der Gemeinde Wettenberg.

Namens des Heimatvereins Zsámbék konnte dessen Vorsitzender Ludwig Hankowetz als Gastgeschenk 500 Euro weitergeben und von der Feuerwehr Wettenbergs gab’s Schlauchmaterial als Geschenk.

Ein Gegenbesuch der Feuerwehr steht unmittelbar bevor, wenn am 11. September die Jugendfeuerwehr Krofdorf-Gleiberg ihr 40jähriges Bestehen feiert. Die Einladung der Wettenberger galt auch den rumänischen Kameraden, die bereits fest zugesagt hätten, so Roberto Röhrsheim.



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Artikel vom 31.08.2010 - 19.41 Uhr
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