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13-Jährige stellen sich nach Heu- und Strohbrand

Artikel vom 09.01.2012 - 05.00 Uhr

13-Jährige stellen sich nach Heu- und Strohbrand

Wettenberg (agl). Drei 13-Jährige scheinen hinter dem Brand von 260 Heu- und 100 Strohballen zu stecken, die im Besitz der Pferdesportfreunde Wettenberg waren (die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete) . Wie die Polizei am Sonntag auf Nachfrage mitteilte, haben sich die drei am Freitagabend gestellt – in Begleitung ihrer Eltern.

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Einer der drei mutmaßlichen Täter komme aus Wißmar, die anderen aus der Gemeinde Hüttenberg. Eigenen Angaben zufolge haben sie mit Feuerwerkskörpern hantiert, wovon ein Exemplar außer Kontrolle geraten sei und die Ballen in Brand gesetzt habe. Noch seien die Jugendlichen nicht näher angehört worden, hieß es am Sonntagabend von der Polizei. Am Freitagmittag war das Feuer an den Ballen, die in einer Leichtbauhalle untergebracht waren, ausgebrochen. Die Rauchsäule war von weitem zu sehen und führte auch auf dem Gießener Ring zu Sichtbehinderungen.



Hilfsangebote an den Verein



Unterdessen haben die Pferdesportfreunde Wettenberg große Hilfsbereitschaft erfahren. Wie die Zweite Vorsitzende Nicola Friedhoff mitteilte, haben Menschen Stroh und Heu zur Verfügung gestellt, damit die Pferde weiter versorgt werden können. Außerdem ging der Verein auf Einkaufstour, hat Adressen und Telefonnummern bekommen, um sich möglichst mit dem Material eindecken zu können, das für die Tiere so wichtig ist. Mit dem Heu sei es »die größte Not gewesen, denn die Tiere brauchen was zu fressen«, sagte Friedhoff, die all die Angebote an ihren Verein »super nett« nannte. Unter anderem umliegende Vereine haben den Pferdesportfreunden unter die Arme gegriffen.

Auch in finanzieller Hinsicht sei der am Freitag durch den Brand entstandene Schaden enorm, erläuterte die Zweite Vorsitzende. So müsse man mit 60 bis 70 Euro pro Heuballen und mit 20 bis 25 Euro pro Strohballen rechnen. Zudem seien die vergangene Heu- und die Strohernte schlecht ausgefallen. Und die nächste Ernte stehe erst wieder im Sommer und Herbst an, dann müsse das Material erstmal sechs Wochen lagern, sagte Friedhoff. (Archivfoto: kan)

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Artikel vom 09.01.2012 - 05.00 Uhr
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