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Viermal ein »volles Haus« für den Treiser »Superstar«

Artikel vom 24.01.2012 - 16.56 Uhr

Viermal ein »volles Haus« für den Treiser »Superstar«

Fernwald / Staufenberg (ik). Super war nicht nur diese Gemeinschaftsleistung: Super ist auch die Bilanz nach den insgesamt vier Vorstellungen der berühmten Rockoper »Jesus Christ Superstar« in der Inszenierung des Jugendchores der ev. Kirchengemeinde Treis.

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Mit dem gesamten Ensemble glücklich über den großen Erfolg »ihrer« Rockoper: »Jesus Christ Superstar«-Titelheld Mischa Jung und Chorleiterin Daniela Werner. (Foto: ik)
Nach zwei ausverkauften Vorstellungen am vorletzten Wochenende in der Sport- und Kulturhalle in Treis (die Gießener Allgemeine berichtete) freute sich das 35-köpfige Ensemble zusammen mit der Band und den vielen Helfern hinter der Bühne nun auch zweimal über ein »volles Haus« in Annerod. Dort hatte die örtliche Kirchengemeinde kräftig die Werbetrommel gerührt und das Bürgerhaus für die Treiser »klargemacht«. Mit dem Erfolg, dass am Samstag- und am Sonntagabend jeweils rund 350 Menschen die spannende Erzählung der letzten sieben Tage im Leben Jesu verfolgten. Rechnet man die beiden Treiser Vorstellungen dazu, summiert sich die Zuschauerzahl auf mindestens 1400!

Pfarrerin Anne Schneider hatte sich am Samstagabend namens des Publikums ausdrücklich dafür bedankt, dass Annerod als weiterer Aufführungsort ausgesucht worden war. Für Daniela Werner, die Chorleiterin und Dekanatsmusikerin, gab es überdies ein liebevoll zusammengestelltes Blumenpräsent, überreicht mit den Worten: »Sie sind ein wahrer Glücksfall für das Dekanat Kirchberg!« Eine weitere Überraschung folgte am Sonntagabend: Mit einer aus Fotografien der drei bislang Jugendchor-Inszenierungen bestehenden Collage und einem besonderen Wellness-Gutschein bedankten sich die Darsteller im Alter von zwölf bis 24 Jahren bei ihrer »Dani«, packten sie zur Feier des Tages auf die Trage, mit der sie noch Minuten zuvor den gekreuzigten »Jesus« alias Mischa Jung aus dem Saal getragen hatten, und »entführten« sie in einen Nebenraum zum Feiern. Für das begeisterte Publikum gab es dann noch ein »Hosanna« als Zugabe.

In dieser Woche ist Ausruhen angesagt; am nächsten Mittwoch treffen sich die »Treiser Superstars«, um über ihre künftige Arbeit zu reden. Offen ist dabei eigentlich »nur« das Wann und Wo – dass es eine neue Inszenierung geben wird, das steht außer Frage. Daniela Werner bekräftigte gestern im Gespräch mit dieser Zeitung nochmals: »Ich bin tierisch stolz auf diese Jugendlichen!« Die jungen Leute seien »Feuer und Flamme« für ihr gemeinsam erarbeitetes Projekt gewesen. Eine Einstellung, auf der für künftige Vorhaben gut aufzubauen sei.

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Artikel vom 24.01.2012 - 16.56 Uhr
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