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»Verzahnungsprojekte« in Staufenberg werden befürwortet

Artikel vom 04.01.2010 - 11.00 Uhr

»Verzahnungsprojekte« in Staufenberg werden befürwortet

Staufenberg (mb). 100 000 Euro fließen der Stadt Staufenberg über den Landkreis Gießen aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Landes Hessen für »Verzahnungsprojekte zwischen Grundschulen und Kindergärten« zu.
In Zusammenarbeit mit der Waldschule in Daubringen, der Lindenhofschule in Mainzlar und der Goetheschule in Staufenberg hatte die Stadt diese Summe zur Betreuung von Grundschulkindern in Hortgruppen bereits im vergangenen Jahr beantragt. Zur »dauerhaften Sicherung der Maßnahmen« waren ebenfalls schon 2009 vertragliche Vereinbarungen zwischen dem Landkreis als Schulträger und der Stadt als Trägerin der Kindergärten getroffen worden. Was jetzt noch aussteht, ist der Beschluss der Stadtverordneten über die Ausführung beabsichtigter Verbesserungen der Hortbetreuung und über die Ausgabe der 100 000 Euro.

Der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) der Stadtverordnetenversammlung und der Ausschuss für Bauen, Planen, Sicherheit und Umwelt (BPSU) nahmen sich in ihrer gemeinsamen Sitzung am Dienstagabend im Sitzungssaal der Stadthalle der »Verzahnungsprojekte« an. Bürgermeister Horst Münch (SPD) teilte dazu mit, je 25 000 Euro sollten in Daubringen und Mainzlar und 50 000 Euro in Staufenberg ausgegeben werden. Die Stadt habe keine Eigenmittel aufzubringen, sondern »nur Vorteile«, indem die Hortbetreuung (»... machen wir sowieso«) verbessert werden könne.

Vorgesehen seien Ausgaben für Mobiliar, zur Verbesserung der Ausstattung und für Instandhaltungsmaßnahmen zur Verbesserung des Lernumfeldes, ist dazu in der Sitzungsvorlage des städtischen Bauamtes zu lesen. Heiko Will (CDU) fragte dennoch, wofür das Geld aus dem Sonderinvestitionsprogramm verwendet werden soll. Bauamtsleiter Thomas Kreiling antwortete mit: Mobiliar, Ausstattung, Lernmittel, IT-Bereich (Informationstechnologie), Fliesen-, Maler- und andere Sanierungsarbeiten sowie neue Küchenzeile für die Kindertagesstätte »MiKiTa Kinderlachen« in Mainzlar.

Wie es um den Kindergarten in Treis bestellt ist, wollte Will weiter wissen und erfuhr dazu von Kreiling, dass für diese Betreuungseinrichtung ebenfalls 25 000 Euro - wenn auch aus dem Programm zur Finanzierung der Betreuung von Kindern unter drei Jahren - zur Verfügung stehen. Vor allem müssten der Waschraum saniert und ein Wickelraum geschaffen werden.

Die Mitglieder der beiden Ausschüsse empfahlen den Stadtverordneten einstimmig, entsprechende Beschlüsse zu fassen.

Ein weiteres gemeinsames Thema der beiden Ausschüsse war der von den Stadtverordneten zu fassende Beschluss über den Bebauungsplan »Gemeinbedarfsfläche Stadtmitte« als Satzung (»Gemeindegesetz«). Mit dem Bebauungsplan soll für die rund 10 600 Quadratmeter große Fläche, auf der am Bauhof und am Mainzlarer Feuerwehrgerätehaus das neue zentrale Feuerwehrgerätehaus für Daubringen, Mainzlar und Staufenberg entstehen wird, das Baurecht geschaffen werden. Ausgewiesen wird mit dem Bebauungsplan eine Fläche für Gemeinbedarf mit denZweckbestimmungen »Feuerwehr«, »sozialen Zwecken dienende Gebäude (Jugendzentrum)« und »öffentliche Verwaltung (Bauhof)«.

Die Ausschussmitglieder stimmten dem Planentwurf und den Abwägungsvorschlägen, eingegangenen Anregungen und Stellungnahmen einmütig zu und empfahlen den Stadtverordneten den Satzungsbeschluss.

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