Staufenberger Wehren rückten im Vorjahr zu 46 Einsätzen aus
Doch beim Üben und Lernen blieb es nicht: 46-mal musste die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Staufenberg 2009 zu Ernstfällen ausrücken, davon 14 Fehlalarme. 13-ml brannte es, 19-mal leisteten die Retter Hilfe. Dazu kamen zwei Brandsicherheitsdienste und ein Ordnerdienst.
Der Stadtbrandinspektor machte den Anwesenden die Art der Einsätze mithilfe einer Beamer-Darstellung auch grafisch deutlich. Tabellen und Säulendiagramme entschlüsselten, dass beispielsweise die Fehlalarme achtmal durch Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.
Brandschützer 870 Stunden im Einsatz
Der größte Teil an Einsätzen entfiel auf Staufenberg, der kleinste auf Daubringen. Die meisten Alarmierungen gab es in Mainzlar, die wenigsten in Treis. Der SBI dokumentierte auch, wieviel Zeit ehrenamtlich zum Schutz der Mitbürger eingesetzt wurden: 827 Stunden. Im Dienste der Sicherheit stehen natürlich auch die vielen Geräte. Angeschafft wurden 2009 der Mannschaftstransportwagen Treis und ein Jugendfeuerwehranhänger, außerdem ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 und das Mannschaftstransportfahrzeug für Mainzlar. Weitere Anschaffungen bestanden aus einer neuen Wärmebildkamera und über 100 Helmen. 570 000 Euro gewährte die Stadt, so weiter SBI Klier, für Fahrzeugtechnik, Ausstattung, Personal und Gebäude. Davon entfallen allein 260 000 Euro auf das Hilfeleistungslöschfahrzeug. Neu angeschafft werden sollen in den nächsten drei Jahren »Feuerschutzjacken Texport«. Kosten: 34 000 Euro. 30 Sätze der Schutzkleidung für die Atemschutzträger wurden bereits gekauft, der Rest folgt in diesem Jahr (weiterer Bericht folgt).