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Staufenberg will auf LED-Lampen umstellen

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Artikel vom 25.09.2014 - 08.46 Uhr

Staufenberg will auf LED-Lampen umstellen

Staufenberg (vh). Nachtabschaltung von Straßenlampen spart Stromkosten, die Umrüstung altgedienter Lampen auf neue LED-Technik ebenso. Darüber herrscht in der Staufenberger Kommunalpolitik Einigkeit. Ob die Aufwärtsentwicklung der Staufenberger Geburtenrate wiederum eine Folge des Nachtsparprogramms ist, darüber darf nun spekuliert werden.

Staufenberg will auf LED-Lampen umstellen
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LED-Lampe (Symbolfoto).
© Red
Am Dienstagabend tagten die Ausschüsse für Finanzen und Bauen in der Staufenberger Stadthalle, und Bürgermeister Peter Gefeller teilte die Entwicklung der Geburtenzahl mit. 76 Geburten, bezogen auf das vergangene Kindergartenjahr (1. August 2013 bis 31. Juli 2014), sei ein Grund zur Freude. Die Steigerung bezogen auf das Kindergartenjahr 2012/2013, damals nur 61 Geburten, setze noch eins drauf. »Spitzenreiter ist Treis«, sagte Gefeller.

Probleme bei Breitband in Treis

Weniger erfreulich ist dem Bürgermeister die momentane Verzögerung des Breitbandausbaus in Treis. Was noch fehle, seien die Anschlüsse, eine Aufgabe der Telekom, die aber nicht so recht in die Gänge komme. Auch sei kein Termin vermittelt worden, wann in Treis die Techniker endlich zu Werke gingen. Gefeller vermutet Fachpersonalmangel – zumal die Telekom jetzt auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig sei.

Wilfried Schmied (CDU) resümierte die Partnerschaftsfeier »Zehn Jahre Staufenberg/Mährisch-Trübau« Anfang September. Zu wenig Besucher seien gekommen, und die Delegation aus Tschechien sehr klein. Das Festprogramm sei in Ordnung gewesen, aber mangels Beteiligung nannte er den äußeren Rahmen eher unwürdig. Gefeller stimmte zu, die Beziehung zu Mährisch-Trübau sei momentan etwas abgekühlt. Er wolle zunächst die dortige Kommunalwahl im Oktober abwarten und dann Gespräche führen. Anstandslos verlaufe dagegen die Partnerschaft mit Tarjan; im Herbst 2015 feiere man 25-jähriges Bestehen.

In den Hauptstraßen der Stadtteile, die nachts durchgängig beleuchtet bleiben, werden demnächst neue Leuchtmittel montiert, die den Stromverbrauch voraussichtlich um gut die Hälfte senken. Insgesamt 106 Straßenleuchten werden auf LED-Retrofit umgerüstet. Zurzeit sind diese herkömmlichen 106 Kofferleuchten mit zweimal 125 Watt bestückt. Ein Retrofit ist die Alternative zum vollständigen Neubau der Laterne. Das Leuchtmittel wird ausgetauscht – fertig.

Viermal länger soll die Lebensdauer eines LED-Retrofit sein. Das bedeutet geringere Wartungsintervalle und somit zusätzliche Kostenersparnis. Noch ist die neue Lichtquelle mit knapp 200 Euro pro Stück teurer, insgesamt 27 800 Euro kostet die Umrüstung. Gefeller kalkuliert über 8000 Euro weniger für den Stromverbrauch. In gut zwei Jahren habe man die Mehrkosten wieder raus. Hinzu komme die längere Haltbarkeit und deutlich niedrigere Stückpreise für die LED-Lampen in der Zukunft.

Test an Lollarer Straße

Weil die 106 Straßenlampen nicht ausgebaut und neue installiert werden, zahlen die Anlieger auch keine Umlage. Ein schöner Nebeneffekt der Retrofit-Variante. Gefeller informierte die Mitglieder des Ausschusses, dass vor einiger Zeit die Stadtwerke Gießen eine »Teststrecke« auf der Lollarer Straße (Staufenberg) präpariert hätten, indem die letzten drei Leuchten stadtauswärts gegen LED ausgetauscht wurden. Vermutlich sei das wegen der ähnlichen Helligkeit niemandem aufgefallen, sagte er.

Beide Fachausschüsse stimmten für die Umrüstung der 106 Straßenlampen.

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Artikel vom 25.09.2014 - 08.46 Uhr
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