Artikel vom
05.03.2010 - 12.00 Uhr
Staufenberg: Arbeiten an drei Kindergärten
Staufenberg (mb). Auf die Kindergärten der Stadt Staufenberg am Buchenberg in Daubringen, »Mäuseburg« an der Jahnstraße in Staufenberg und am Edelgarten in Treis kommen - aufgrund bereits bewilligter Zuschüsse und gefasster Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung - bauliche Änderungen bzw. Verbesserungen zu.
Zum einen wird - für alle drei Kindergärten - das Bund-/Länder-Programm zur energetischen Modernisierung sozialer Infrastruktur in Kommunen genutzt, zum anderen das Investitionsprogramm »Kinderbetreuungsfinanzierung 2008 bis 2013«, das auf einer Vereinbarung des Bundes und der Länder beruht. Aufgrund dieser Vereinbarung soll im Bundesdurchschnitt bis zum Jahr 2013 die Betreuung von 35 Prozent der Kinder unter drei Jahren (»U-3-Kinder«) sichergestellt werden soll. Die noch relativ neue städtische Kindertagesstätte »MiKiTa Kinderlachen« an der Vincergasse in Mainzlar ist aus den beiden Programmen ausgeklammert, weil die andernorts nötigen Verbesserungen dort nicht erforderlich sind.
Zur energetischen Sanierung der Kindergärten in Daubringen, Staufenberg und Treis, die laut Bauamtsleiter Thomas Kreiling dringend angezeigt ist, hatte Bürgermeister Horst Münch (SPD) bereits am 23. November vergangenen Jahres drei Bescheide über Zuschussbewilligungen von Regierungspräsident Dr. Lars Witteck (CDU) im Auftrag der hesssichen Landesregierung entgegengenommen.
Für Daubringen wurden 54 000 Euro bewilligt; zu erwarten sind Gesamtkosten einschließlich Planungsleistungen in Höhe von rund 140 000 Euro. Nach Staufenberg fließen 40 000 Euro bei zu erwartenden Gesamtkosten einschließlich Planungsleistungen in Höhe von rund 120 000 Euro. Für Treis gibt es 26 000 Euro; zu erwarten sind Gesamtkosten einschließlich Planungsleistungen in Höhe von 80 000 Euro.
Wegen der Bauart und des Alters der drei Kindergärten sei die energetische Sanierung dringend erforderlich, ist dazu in einer Vorlage des städtischen Bauamtes für die Stadtverordneten ausgeführt. Teilweise seien in den Gebäuden noch einfach verglaste Fenster vorhanden. Die Sanierung beziehe sich ausschließlich auf den Einbau neuer Fenster und auf die Aufbringung eines Wärmeverbundsystems auf die Außenwände. Derzeit gebe es, besonders in Daubringen, erhebliche Energieverluste. Selbst vor dem Hintergrund der von der Stadt aufzuwendenden Eigenmittel in Höhe von rund 220 000 Euro sei die energetische Sanierung der drei Kindergärten als vordringlich zu bezeichnen.
Ausdrücklich wies Bauamtsleiter Kreiling darauf hin, dass die Baumaßnahmen wegen der mit den Konjunkturprogrammen einhergehenden Preissteigerungen, besonders bei den Dämmstoffen, möglichst schnell ausgeschrieben und umgesetzt werden sollten. Vorgesehen seien die Ausschreibungen mit drei Losen, so dass die Aufträge je nach Ergebnis getrennt oder in einem Gesamtpaket vergeben werden könnten. Bis zum Ende dieses Jahres sollten die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.
Seite 1 von 2
