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Rund 4000 Besucher bei Apfelweinfest in Daubringen

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Artikel vom 30.05.2004 - 09.00 Uhr

Rund 4000 Besucher bei Apfelweinfest in Daubringen

Staufenberg (cst). Hartnäckiger Regen weichte den Boden rund um die Waldlichtung am Buchenberg auf. Trotzdem kamen etwa 4000 Besucher zum Apfelweinfest nach Daubringen.

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© Christian Ströhl
Die Traditionsveranstaltung des Gesangvereins »Harmonie« findet seit mehr als einem halben Jahrhundert jährlich an Christi Himmelfahrt statt und verursachte in der Vergangenheit oft Negativschlagzeilen aufgrund randalierender Besucher und Vandalismus um das Festgelände. Das unveränderte Sicherheitskonzept des vergangenen Jahres griff jedoch erneut und sorgte für eine friedliche Feier.

»Es sind 20 Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort«, erklärt Markus Lich im Namen der Veranstalter. Außerdem kontrollierte die Polizei mit Einsatzkräften aus Gießen und Lich die Zugangswege in der gesamten Feldgemarkung um den Buchenberg. Unterstützt wurden sie von einer Reiterstaffel mit vier Pferden, von einer Feuerwehrstaffel aus Staufenberg und dem Deutschen Roten Kreuz, das mit 25 Personen und drei Rettungswagen vor Ort war.

»Weil die Erfahrungen im letzten Jahr positiv waren, haben wir das Konzept nicht verändert«, sagt Lich. Bis zum frühen Abend meldete der Einsatzleiter der Polizei, Thomas Goth, drei Platzverweise, die gegen alkoholisierte Besucher ausgesprochen wurden, und
zwei Strafanzeigen. Es gehe um den Besitz
von Betäubungsmitteln und das Mitführen eines Teleskopschlagstocks. Viele Besucher zogen schon morgens zu Fuß über die Landstraßen in Richtung Buchenberg. Dort angekommen, erwartete sie neben Livemusik und »Äppelwoi« vor allem eines: Matsch. Nicht selten knöcheltief im aufgeweichten Waldboden stehend, schunkelten sie zu den Klängen der »Kinzenbacher Blasmusik«, die von »Viva Colonia« bis »Have a nice day« um kaum einen Partyhit verlegen war. Während die Zwei-Liter-Bembel im Apfelwein-Zelt reißenden Absatz fanden, lockten ein paar Schritte weiter hessische Spezialitäten. Besonders beliebt: Hausmacher-Wurst, Handkäs’ und Bauernbrot. (Foto: cst)

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Artikel vom 30.05.2004 - 09.00 Uhr
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