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Musikzug der Freiwilligen Feuerwehren bot Nachmittag zum Vorspielen

Artikel vom 22.02.2010 - 12.00 Uhr

Musikzug der Freiwilligen Feuerwehren bot Nachmittag zum Vorspielen

Staufenberg (vh). Zweimal jährlich (März und Oktober) präsentieren die Jugendlichen und Erwachsenen des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Staufenberg in der Stadthalle ihr Können.
Jochen Pietzsch leitet die Jüngsten der Blockflötengruppe an.	(Foto: vh)
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Jochen Pietzsch leitet die Jüngsten der Blockflötengruppe an. (Foto: vh)
Am Samstag, 20. März, um 20 Uhr und damit pünktlich zum Frühlingsanfang steht das Frühlingskonzert auf dem Programm. Weil der Musikzug in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, hatten sich Geschäftsführer Steffen Zecher und Dirigent Jochen Pietzsch am Samstag etwas Besonderes ausgedacht: einen informativen Nachmittag zum Vorspielen für Eltern und weitere Interessierte. Teilnehmer aus den Blockflötengruppen und dem Jugendorchester spielten in der Alten Schule Mainzlar (Übungshaus des Musikzugs) kurze Musikstücke. Doch anders als die üblichen Veranstaltungen dieser Art von (Musik-)Schulen), bei denen die Mitwirkenden im Mittelpunkt stehen, überwog in Mainzlar die von Zecher und Pietzsch vermittelte Information über die Möglichkeiten zur künstlerischen Ausbildung im Musikzug und darüber hinaus.

Pietzsch sagte, es liege ihm am Herzen, mit den Eltern der Jüngsten zu sprechen, damit diese wüssten, was der Musikzug eigentlich erwarte und ihre Kinder nicht nur einfach an der Alten Schule abgeben und wieder abholen. Der Dirigent machte vor allem deutlich, dass Fleiß und Kontinuität die wichtigsten Merkmale für einen Orchestermusiker seien.

Zuhause etwa wegen Unlust längere Zeit mit dem Üben auszusetzen, davon rate er dringend ab. Gegenteilig sollte es sein: Lieber täglich und dann vielleicht kürzer üben, als mit Unterbrechungen. Für die Blockflötenschüler empfiehlt Pietzsch zehn bis 20 Minuten täglich. Schritt für Schritt und fast von alleine würden selbst die jüngsten Musiker auf der Blockflöte lernen, wie im Folgenden mit dem Stück »Das Huhn« (Melodie besteht nur aus drei Tönen) praktisch gezeigt wurde. Ab einem Alter von neun oder zehn Jahren erfolge in der Regel der Umstieg auf ein typisches Musikzug-Instrument.

Allerdings würde das Jugendorchester auch solche Schüler aufnehmen, die entweder Blockflöte an anderer Stelle schon gelernt haben oder ohne diese Vorerfahrung den richtigen Einstieg wagen. Die älteren Schüler der Blockflötengruppe spielten »Oh when the saints«, ein Menuett und eine Ballade. Mitglieder des Jugendorchesters, die teils nebenbei noch auf der Blockflöte spielen, interpretierten die Titel »On the ranch« und »Friends for Life«. Pietzsch dirigiert zurzeit nicht nur die Orchester des Musikzugs, er unterrichtet auch die Blockflötengruppen.

Für das Konzert werden noch fleißige Helfer vom Aufbau am Freitag über Thekendienst am Samstag bis zum Abbau am Sonntag benötigt. Für ein Jubiläumsfoto sollen sich alle Beteiligten um 18 Uhr in Auftrittskleidung und mit Instrument an der Stadthalle einfinden. Jugend-Probentag ist am 6. März von 14 bis 18 Uhr.



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Artikel vom 22.02.2010 - 12.00 Uhr
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