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Mitsprache bei Windkraft: Interkommunales Projekt rückt näher

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Artikel vom 11.01.2017 - 04.47 Uhr

Mitsprache bei Windkraft: Interkommunales Projekt rückt näher

Gießen (khn). Der interkommunale Windpark auf Staufenberger Gebiet rückt näher. Am Dienstag unterschrieben der Geschäftsführer der Windpark Lumdatal GmbH, Uwe Kühn, und Dr. Claus Brodersen vom Windkraftanlagenbetreiber »iTerra« einen Kooperationsvertrag.

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Uwe Kühn, Peter Gefeller, Andrea Persch-Münch und Dr. Claus Brodersen (v. l.) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. (Foto: Schepp)
© Oliver Schepp
Dort haben sich die zehn in der Gesellschaft beteiligten Kommunen aus den Landkreisen Gießen und Marburg unter anderem das Recht gesichert, auf den Entstehungsprozess des Windparks Einfluss zu nehmen. Die Unterzeichnung des Vertrages fand in der Gießener Anwaltskanzlei Sichelschmidt im Beisein von Staufenbergs Bürgermeister Peter Gefeller und der Notarin Andrea Persch-Münch statt.

Maximal vier Anlagen sollen im Staufenberger Wald aufgestellt werden. Zu sehen sein werden sie von Ilschhausen aus, einem Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund. Das Investitionsvolumen liegt bei etwa 21 Millionen Euro. 2,5 Millionen Euro tragen davon die Kommunen Allendorf/Lumda, Buseck, Fronhausen, Ebsdorfergrund, Lollar, Pohlheim, Rabenau, Reiskirchen, Staufenberg und Wettenberg. Weitere Städte und Gemeinden haben ihr Interesse bekundet, ebenfalls mitmachen zu wollen.

Gefeller sagte, die Kommunen seien mit Steuergeldern beteiligt, »und das ist kein Spielgeld«. Deshalb hätten sie sich Einfluss auf das Großprojekt, dessen Wirtschaftlichkeit und die Bürgerbeteiligung gesichert. Versprechen die vier 3,3-Megawatt-Anlagen keine Rendite, können die Kommunen im Vorfeld noch immer aussteigen. Sollte im Sommer vom Regierungspräsidium Gießen die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz und der Zuschlag zur Teilnahme am Strommarkt erfolgen, könnten im Winter erste Flächen gerodet werden. Baubeginn wäre frühestens Frühjahr 2018.

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