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29.01.2010 - 22.00 Uhr
Mainzlarer Kinder im Einsatz für Haiti
Staufenberg (age). »Wir sind echt glücklich! Es ist super gelaufen!«, strahlte am Freitagabend die Leiterin der Lindenhofschule in Mainzlar, Rektorin Kirsten Jäger. Sehr große Resonanz hatte am Nachmittag der Spielsachen-Flohmarkt der Grundschulkinder im Schulgebäude an der Hachborner Straße für die zerstörte Nidda-Schule in Port-au-Prince (Haiti) gefunden.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten viel Herz und trennten sich von manchem Spielzeug, Buch oder Kuscheltier, um mit dazu beizutragen, ihren Alterskameraden in Haiti zu helfen. Jenny gab zum Beispiel drei Bücher, Kuscheltiere und Barbie-Puppen her. »Mir tun die Kinder dort so leid«, sagte sie. Tessa spendete einige Handpuppen und eine Tasche. Sie zeigte sich überzeugt: »Mit dem Geld kann man auch ‘ne Schule bauen.« Die Kinder gingen auch für sich auf Flohmarkt-Einkaufstour und erstanden das eine oder andere Stück für die eigene Ausrüstung. Dritt- und Viertklässler hatten mit ihren Lehrerinnen den Verkauf übernommen.
Bei dem vom Vorstand des Fördervereins der Schule und dem Kollegium organisierten Flohmarkt kam in nur zwei Stunden der stolze Betrag von genau 2014,88 Euro zusammen. Eltern hatten Kaffee und Kuchen gespendet, die ebenfalls für einen Obolus abgegeben wurden. Die Aktion fand darüber hinaus weitere Unterstützer. Die Kollekte des Kindergottesdienstes in der evangelischen Kirche in Mainzlar wird die Spendensumme noch erhöhen, ebenso eine angekündigte Sammlung der Goetheschule in Staufenberg an Fastnacht. Der »Rewe«- und der »Tegut«-Markt sowie Tabak-Kreuter sorgten beim Flohmarkt für weiteres Essen und kalte Getränke. (age/mb/Foto: Geck)