Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Staufenberg »

Für Staufenberger Forst »schwarze Null« ausgewiesen

Artikel vom 25.02.2010 - 20.00 Uhr

Für Staufenberger Forst »schwarze Null« ausgewiesen

Staufenberg (mb). Einen »Korb« hatten der Leiter des Hessischen Forstamtes Wettenberg, Harald Voll, und Revierförster Paul Esch den beiden Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung Staufenberg geben müssen. In der gemeinsamen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) und des Ausschusses für Bauen, Planen, Sicherheit und Umwelt (BPSU) standen sie am Dienstagabend nicht zur Verfügung, um den Entwurf des Waldwirtschaftsplanes 2010 zu erläutern.
Die Ausschussmitglieder nahmen die Abwesenheit der Experten nicht tragisch, sondern sagten sich, dass sie durchaus in der Lage sind, sich das Zahlenwerk »zu Gemüte« zu führen und ihre Schlüsse zu ziehen. Bürgermeister Horst Münch (SPD) teilte mit, er werde versuchen, die beiden Forstmänner für den Beginn der nächsten Stadtverordnetensitzung am Dienstag, 2. März, 20 Uhr, einzuladen, damit sie nicht unbedingt auf die Zahlen eingehen, sondern sich zum Zustand des Waldes äußern.

Der Entwurf des Waldwirtschaftsplanes 2010 weist Erträge in Höhe von 216 150 Euro und Aufwendungen in Höhe von 215 870 Euro, so dass mit einem Überschuss von 280 Euro gerechnet wird. Nachdem sich der Stadtverordnete Manfred Hein (Freie Wähler/FW) ausdrücklich mit der Ankündigung des Bürgermeisters einverstanden erklärt hatte, die Forstleute für Dienstag einzuladen, wies Münch auf das zu erwartende »kleine Plus« hin. Die Zahlen im einzelnen seien weniger interessant, meinte er, zumal sich wegen Wild- bzw. Verbissschäden, wegen der Entwicklung der Holzpreise und anderem mehr Jahr für Jahr ohnehin Änderungen des jeweils beschlossenen Planes ergeben. Sehr interessant sei dagegen die Beantwortung von Fragen wie »Wie sieht es im Wald aus? Welche Schäden gibt es? In welche Richtung marschieren wir im Forst?«.

Für die Freien Wähler kündigte Reimund Stohr bereits Zustimmung zum Waldwirtschaftsplan an. Er sprach die wichtige Erholungsfunktion des Waldes ebenso an wie die Erwartung, dass der Forst »nichts kosten« solle. Immerhin weise die Planung - Überschuss von 280 Euro hin oder her - letztlich eine »schwarze Null« aus, so dass sie schon allein deshalb zu begrüßen sei.

Der Vorsitzende der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Claus Waldschmidt, äußerte ebenfalls Genugtuung und Zufriedenheit: Der Entwurf des Waldwirtschaftsplanes lasse das Bemühen um den Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben deutlich erkennen. Manfred Hein trug vor, seines Wissens solle Hessen-Forst den Holzeinschlag in diesem Jahr um 20 bis 30 Prozent erhöhen. Wenn mehr Holz eingeschlagen werde, si damit aber, fügte er an, noch nichts darüber gesagt, ob dafür auch mehr Einnahmen erzielt werden können.

Die Mitglieder beider Ausschüsse befürworteten den Planentwurf jeweils einstimmig und hoben sich, wie BPSU-Ausschussvorsitzender Johannes Fuhrmann (SPD) empfahl, eventuelle Fragen an die Forstleute für Dienstag auf.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 25.02.2010 - 20.00 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang