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Freiwillige Feuerwehr Staufenberg zog positive Bilanz

Artikel vom 23.01.2012 - 20.00 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Staufenberg zog positive Bilanz

Staufenberg (esk). Zur ersten Hauptversammlung der Feuerwehr Staufenberg Mitte im neuen Feuerwehrhaus luden Stadtbrandinspektor Michael Klier und Wehrführer Michael Seidler ein. Klier informierte mit Bedauern, dass Wehrführer Michael Seidler dieses Amt aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr ausüben kann.

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Von links: Bürgermeister Peter Gefeller, Patrick Ide, Jochen Rau, Patrick Noll, Sören Kraft, Michael Seidler, Stadtbrandinspektor Michael Klier. (Foto: esk)
Patrick Noll ist sein Nachfolger.

Bürgermeister Peter Gefeller hob bei seinem Rückblick die Einweihung des Feuerwehrhauses Staufenberg Mitte als Höhepunkt des letzten Jahres hervor. Ohne die unermüdliche Vorbereitung seines Vorgängers Horst Münch und vieler Mitstreiter wäre dieses Projekt, welches im Landkreis Gießen einmalig ist und der Zustimmung der drei zusammen zu legenden Wehren Staufenberg, Mainzlar und Daubringen bedurfte, nicht möglich gewesen. Er versprach, mit der Wehrführung ein monatliches Treffen zwecks Austausch durchzuführen. Er hat an einem Seminar für Führungskräfte der Landesfeuerwehr teilgenommen, und im ständigen Dialog zu bleiben. Dies sei auch dringend notwendig.



Übungsturm soll entstehen



Der Bürgermeister unterstrich, die Fülle der Verwaltungsaufgaben sei so gestiegen, dass diese nicht mehr nur alleine von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu bewältigen sind. Der Bürgermeister möchte diese administrativen Aufgaben, wie er sagt, weg holen und nach Möglichkeit an hauptamtliche Mitarbeiter der Stadtverwaltung Staufenberg, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sind abgeben. Über die Landesregierung Hessen läuft noch der Bewilligungsantrag zur Förderung zum Bau des Übungsturmes. Sobald dieser stattgegeben ist, kann mit dem Bau begonnen werden. Leider sei es der Stadt Staufenberg aufgrund der nicht rosigen finanziellen Lage möglich, die Finanzierung selbst zu stemmen.

Abschließend dankte er nochmals allen Wehren für den Einsatz bei dem schweren Hagelunwetter am 11. September im Lumdatal und dem schönen Erlebnis, für die Befüllung des Wassertankes des historischen Dampfzuges. zuständig zu sein, Auch beim Stadtbrandinspektor Klier stand die Zusammenlegung der drei Wehren im Mittelpunkt seiner Ansprache. Im Namen von Birger Handloser dankte er allen Beteiligten, diese »Herkulesaufgabe«, ,so Klier, gemeistert zu haben.

Mit großem Bedauern gab er dann, wie eingangs erwähnt, den Rücktritt des Wehrführers Michael Seidler bekannt, der aus beruflichen und familiären Gründen dieses Amt nicht mehr ausüben kann. Er dankte Seidler für seinen Einsatz sowie allen Aktiven und Helfern und bat für das kommende Jahr um eine bessere Übungsbeteiligung. Michael Seidler dankte sichtlich bewegt für die guten Worte und trug seinen Jahresbericht vor: 105 Gesamteinsätze hatte die Feuerwehr im letzten Jahr zu verzeichnen. Diese teilten sich in technische Hilfeleistung, Brandeinsätze, Fehleinsätze, Brandsicherheitseinsätze und sonstige Einsätze auf. Er hob unter anderem folgende Stichworte hervor: das Hochwasser im Januar 2011, einen brennenden Pkw und das Hagelunwetter im September 2011. Es fanden 34 Ausbildungs- und Übungsveranstaltungen statt. Zur Personalentwicklung trug er vor, das der Stand am 30.11.2011 79 Einsatzkräfte waren, davon sechs weiblich. Zurückgeblickt wurden unter anderem auf die Überführung des alten Löschfahrzeuges 8 nach Tarjan (der Staufenberger Partnerstadt).



Jugendarbeit forciert





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Artikel vom 23.01.2012 - 20.00 Uhr
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