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»Der Anbau ist wichtig für Staufenberg«

Artikel vom 05.07.2010 - 22.42 Uhr

»Der Anbau ist wichtig für Staufenberg«

Staufenberg (age). Bürgermeister Horst Münch kam am Freitag beim ersten Spatenstich für einen Anbau des Kindergartens »Mäuseburg« gleich zur Sache. Die Ausgangslage sei klar gewesen: Es gebe bisher einfach zu wenig Plätze, um Kinder unter drei Jahren aufzunehmen.
Erster Spatenstich am gestrigen Freitag für die Erweiterung des Kindergartens »Mäuseburg« an der Jahnstraße in Staufenberg: (von
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Erster Spatenstich am gestrigen Freitag für die Erweiterung des Kindergartens »Mäuseburg« an der Jahnstraße in Staufenberg: (von links) Stadtrat Dieter Preis, Architektin Antje Gerlach, Bürgermeister Horst Münch, Erster Stadtrat Peter Gefeller und Kreisbeigeordneter Siegfried Fricke griffen symbolisch zu den Arbeitsgeräten. Mit einem Anbau werden Räume zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren geschaffen; neben Preis steht Kindergartenleiterin Margit Pfeffer.
© Geck
Doch die ab 2013 garantierten Betreuungsplätze für 35 Prozent der Kinder eines Jahrgangs würden nicht ausreichen. Für jede Kommune sei deshalb die Schaffung möglichst vieler dieser Plätze wichtig - für Staufenberg umso mehr angesichts des prognostizierten Einwohnerzuwachses um 15 Prozent bis 2030.

In östlicher Richtung erhält die bestehende »Mäuseburg« einen Anbau mit einer Grundfläche von zwölf mal zwölf Metern, erläuterte Architektin Antje Gerlach. Ein Gruppenraum mit Koch- und Essgelegenheit, ein Elternbesprechungsraum, ein separater Schlafraum und ein spezieller Waschraum mit Wickeltisch sollen darin Platz finden. Entstehen sollen ein separater Zugang und eine verglaste Verbindung zum bestehenden Gebäude. Die Nutzfläche beträgt 155 Quadratmeter, der umbaute Raum 800 Kubikmeter. Architektonisch orientiert sie sich am Bestand. Der Anbau erhält ein Satteldach und Mauerwerk mit Sichtputz. Geplant ist, die neuen Räume in einem Jahr zu nutzen. Die Architektin erinnerte an die im vorigen Jahr vorgenommene Renovierung der Schülerbetreuungsräume und an die Sanierung des Waschraums.

Im Januar dieses Jahres hatte die Stadt einen Bewilligungsbescheid über 150 000 Euro zur Schaffung von zehn Betreuungsplätzen aus dem Investitionsprogramm des Landes bekommen. Anfang März war die Baumaßnahme von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen worden. Es folgte die Planung samt Erstellung und Einreichung des Bauantrages. Die Gesamtkosten sind mit 350 000 Euro veranschlagt.

Kreisbeigeordneter Siegfried Fricke wies im Beisein des Ersten Stadtrats Peter Gefeller und der weiteren Magistratsmitglieder, der Erzieherinnen um die Kindergartenleiterin Margit Pfeffer sowie Bauamtsleiter Thomas Kreiling auf den Umbruch in der Gesellschaft hin. Das Durchschnittsalter der Mütter bei der Geburt des ersten Kindes liege bei über 35 Jahren. Die klassische Betreuung der Großeltern stoße an ihre Grenzen. Die Kommunen müssten auf geänderte gesellschaftliche Verhältnisse reagieren. In diesem Zusammenhang machte er auf die »Verzahnungsprojekte des Landkreises« aufmerksam.

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Artikel vom 05.07.2010 - 22.42 Uhr
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