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3,2 Millionen Euro Zuschüsse für energetische Sanierungen

Artikel vom 28.11.2009 - 13.34 Uhr

3,2 Millionen Euro Zuschüsse für energetische Sanierungen

Gießen (age). »Die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen bilde einen zentralen Ansatzpunkt, um Klimaschutz, Wachstum und Beschäftigung sowie Bildung und Familien gebündelt zu unterstützen, sagte Regierungspräsident Dr. Lars Witteck vor der Übergabe mehrerer Bewilligungsbescheide an Landrat Willi Marx und die Bürgermeister von Laubach und Staufenberg, Peter Klug und Horst Münch.
Regierungspräsident Dr. Lars Witteck (links) übergab gestern im Regierungspräsidium Gießen Bewilligungsbescheide aus dem Bund-Lä
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Regierungspräsident Dr. Lars Witteck (links) übergab gestern im Regierungspräsidium Gießen Bewilligungsbescheide aus dem Bund-Länder-Investitionspakt für die Förderung der energetischen Modernisierung sozialer Infrastruktur an Landrat Willi Marx, Staufenbergs Bürgermeister Horst Münch und Laubachs Bürgermeister Peter Klug (2. von rechts, zusammen mit dem beauftragten Planer Manfred Frank). (Foto: Geck)
Die zugesagten Gelder im Gesamtwert von 3,2 Millionen Euro stammen aus dem Bund-Länder-Investitionspakt für Kommunen in besonders schwieriger Haushaltslage. Das beantragte Fördervolumen beträgt in Hessen knapp 25 Millionen Euro mit einem Landesanteil von 50 Prozent.

Eingesparte Energie müsse nicht erst produziert werden, sagte Witteck vorweg. Außerdem habe man künftig deutlich geringere Unterhaltskosten.

1,3 Millionen Euro werden für die Sanierungsarbeiten in der Clemens-Brentano-Europaschule fließen. Die Primärenergieeinsparung beträgt dort pro Quadratmeter und Jahr 157 Kilowattstunden.

Die Martin-Buber-Schule in Gießen bekommt 1,7 Millionen Euro. Dort werden jährlich pro Quadratmeter 100 Kilowattstunden eingespart, in Summe 612 000 Kilowatt. 92 000 Euro stehen für die Kindertagesstätte Adolf-Wieber-Straße in Laubach zur Verfügung. Gleich drei Bescheide konnte Horst Münch »mit ins Wochenende« nehmen. 40 000 Euro für den Kindergarten Jahnstraße, 54 000 Euro für den Kindergarten Friedhofstraße in Daubringen und 26 000 Euro für den Kindergarten am Edelgarten in Treis.

Die Förderprogramme seien unbestritten sinnvoll, sagte Marx, der die zwei Bescheide für das Schulamt entgegengenommen hatte. Die sehr knapp bemessene Geltungsdauer habe aber leider dazu geführt, dass es auf Grund der hohen Nachfrage schon zu deutlichen Preiserhöhungen gekommen sei. »Ein Jahr länger wäre gut gewesen«, fügte er hinzu.

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