Bereits im Jahr 2008 hatte die Stadt in Zusammenarbeit mit der Revierförsterei und dem »Naturpark Hochtaunus« Bürger und Vereine mit ins Boot geholt, um eine gezielte Besucherlenkung in Wald auf die Beine zu stellen. Damit wollte man sowohl den Interessen der Tiere gerecht werden als auch dem Bedürfnis der Bevölkerung, den Wald wieder neu zu entdecken. Jahrzehntelang hatte man ihn wegen der Stationierung amerikanischer Truppen nicht nutzen dürfen.
»Wir hoffen, dass Sportfreunde und Erholungssuchende durch das nun entstandene, kompakte und gut erkennbare Wegenetz auf die für sie vorgesehenen Wege geführt werden«, meinte Brechtel. Er lobte die grafische Gestaltung der Tafeln, »weil sie in unserem Wald keineswegs wie Fremdkörper wirken, sondern sich harmonisch integrieren«. Außerdem geben 34 neue Wegweiser Ziele und Entfernungen zwischen den einzelnen Wegkreuzungen oder -abzweigungen an.
Weitere Gespräche geplant
Die erste Phase auf dem Weg zu mehr Waldberuhigung sei damit abgeschlossen. Brechtel: »Es wird allerdings noch weitere Gespräche geben, ob nicht noch mehr erreicht werden kann.«