Rosbach v. d. H. (hed). Nachdem die Stadtverordnetenversammlung ihr Einverständnis gegeben hat, ab Herbst die Kita-Gebühren zu erhöhen, hat Bürgermeister Detlef Brechtel angekündigt, dass die dafür nötige Änderung der Kindertagesstättenordnung voraussichtlich Ende März in den städtischen Gremien beraten werden soll.
Das, was jetzt in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, ist ein Schlag ins Gesicht der Rosbacher Eltern.
Die Allgemeinheit soll nicht finanziell belastet werden, aber die Eltern der Kinder, die Betreuungseinrichtungen nutzen, sollen plötzlich für die Betreuung der Kinder 23 % mehr an Gebühren zahlen.
Es ist schon eine Zumutung, wie die Sache politisch schöngeredet wird und die Elternbeteiligung erst einmal übergangen wird.-die Rosbacher Eltern erfahren die geplanten Neuerungen ausschließlich aus der Zeitung, auch auf eine Information der entsprechenden Elternvertreter im Vorfeld verzichtet die Stadt Rosbach!
Fakten sind: Ein Großteil der zusätzlichen Betreuungskosten resultiert aus gesetzlichen Vorgaben (die Ausweitung der auch vom Land geförderten Kleinkinderbetreuung - U3) oder lokalen Fehlplanungen (die erst vor 7,5 Jahren fertig gestellte Kapersburgschule ist für eine Nachmittagsbetreuung der Grundschüler überhaupt nicht ausgelegt).
Auch die Ausweisung neuer Baugebiete bedeutet für die Stadt Rosbach erhebliche – aber absehbare - Investitionen in die Infrastruktur, dafür hat die Stadt aber in den letzten Jahren viel Geld durch den Landverkauf eingenommen. Vor allem die Rosbacher Kinderbetreuungssituation hat viele Neubürger angezogen.
Die Ausgaben können nicht einfach stillschweigend an die Rosbacher Eltern.weitergegeben