Rockenberg
(bd). In einer kleinen Feierstunde würdigte Bürgermeister Manfred Wetz am Donnerstag den Leiter des Bauamts, Wolfgang Witzenberger, zu seinem Jubiläum: Witzenberger arbeitet seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst.
Mechthild Döll vom Personalrat und Bürgermeister Manfred Wetz haben Wolfgang Witzenberger in ihre Mitte genommen. (Foto: bd)
Der 56-Jährige absolvierte nach der Mittleren Reife ab 1971 eine Ausbildung zum vermessungstechnischen Sekretär bei den Katasterämtern Friedberg und Frankfurt. Danach arbeitete er als Vermessungsbeamter beim Amt in Friedberg und war mit vielfältigen Verwaltungsaufgaben betraut: Bauleitplanung, Bodenordnungsverfahren und Liegenschaftskataster sind nur drei Stichworte.
Im Mai 1991 wechselte Witzenberger als Bauamtsleiter ins Rockenberger Rathaus. Seine »ausgezeichneten Fachkenntnisse« und »überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft« beeindruckten den Gemeindevorstand, der Witzenberger 1993 zum Technischen Amtsinspektor ernannte. 2000 folgte die Ernennung zum Inspektor, schon 2002 war er Amtmann.
Bürgermeister Wetz betonte, die Leitung des Bauamts stelle durch die ständig wechselnden Aufgaben und die sich laufend ändernde Gesetzgebung hohe Anforderungen an die Kompetenz und Leistungsbereitschaft. Die Arbeit von Wolfgang Witzenberger sei von allen Beteiligten stets besonders gelobt worden.
Stellvertretend für vieles wies Wetz auf die Ausweisung der Baugebiete »Teufelsküche« in Oppershofen und »Rödenweg« in Rockenberg hin. Beide Projekte habe der Jubilar mit großem Engagement vorangetrieben.
Dass Wolfgang Witzenberger allseits anerkannt und geschätzt sei, zeige sich auch darin, dass er seit 1991 Vorsitzender des Personalrats der Gemeindeverwaltung sei.
Mechthild Döll gratulierte im Namen aller Mitarbeiter zu dem nicht alltäglichen Jubiläum und dankte Witzenberg für sein kollegiales und hilfsbereites Engagement. Hauptamtsleiter Norbert Osterode und der jetzt in Steinfurth lebende ehemalige Bürgermeister Patrick Bingel, der Witzenberger seinerzeit eingestellt hatte, schlossen sich den Glückwünschen mit persönlichen Worten an. Der »Tausendsassa« sei mit seiner kompetenten, offenen und bürgerfreundlichen Art ein »Glücksfall« für die Gemeinde gewesen.