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Wettersteg möglichst günstig reparieren

Artikel vom 17.06.2010 - 14.00 Uhr

Wettersteg möglichst günstig reparieren

Rockenberg-Oppershofen (bd). Die Parlamentsausschüsse haben sich am Montag einstimmig dafür ausgesprochen, den gesperrten Oppershofener Wettersteg an der verlängerten Gartenstraße zu reparieren. Die fehlenden und defekten Eichenbohlen sollen durch Lärchenholz-Bretter ersetzt werden.
Nicht so unschlüssig, wie das Foto glauben machen könnte: Manfred Büschers, Karl Dietz und Achim Mosch am Steg.	(Foto: Dörr)
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Nicht so unschlüssig, wie das Foto glauben machen könnte: Manfred Büschers, Karl Dietz und Achim Mosch am Steg. (Foto: Dörr)
Auch will man Vorrichtungen schaffen, damit Motorradfahrer und Reiter den Überweg in die südliche Gemarkung nicht mehr benutzen.

Das Verbotsschild werde einfach nicht beachtet, hieß es bei dem Ortstermin vor der Sitzung: »Pferde und Motorräder können nicht lesen«.

Auf jeden Fall müsse man den Steg reparieren, meinte CDU-Gemeindevertreter Christian Wasserhess - alle nickten. Dann wäre der Steg weitere 15 bis 20 Jahre lebensfähig. Für Pferde und Motorräder stünden in der Nähe andere Wetter-Überquerungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Die beauftragte Firma habe sich die Holzbrücke mit den Handläufen aus Aluminium bereits angesehen. Der Kostenvoranschlag für die Reparatur belaufe sich auf 3200 Euro, teilte Bürgermeister Manfred Wetz mit. Der Preis solle gedeckelt werden.

Zur Not, schlug die SPD vor, müsse die Firma ein neues Angebot mit dem Einsparpotential vorlegen. Wenn nur die schadhaften Bohlen und angefaulten Holzteile der immer noch stabilen Konstruktion ersetzt würden, lasse sich der Preis noch reduzieren.

In der anschließenden Sitzung in der Burg sprach sich auch CDU-Vertreter Karl-Maria Weckler dafür aus, mit der Firma noch einmal zu reden. Hans-Hermann Kriegeris (SPD) bestand darauf, dass genügend Platz für Kinderwagen bleiben müsse, falls man sich als Absperrung für Poller entscheide - auch wenn Moped und Motorroller dann durchpassten.

Bürgermeister Wetz fasste die Arbeiten zusammen: Die angegriffenen und fehlenden Bohlen durch Lärchenholz ersetzen, Regenschutz auftragen, die Träger reinigen.

Auch Wolfgang Holaschke (SPD) war für Erneuerung - auch wenn es derzeit in der Gemarkung Oppershofen auf zwei Kilometern fünf Wetterüberquerungen gebe (»Das ist reichlich.«) müsse der Steg erhalten bleiben.

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Artikel vom 17.06.2010 - 14.00 Uhr
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