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Photovoltaik aufs Oppershofener Bürgerhausdach?

Artikel vom 24.09.2011 - 19.45 Uhr

Photovoltaik aufs Oppershofener Bürgerhausdach?

Rockenberg-Oppershofen (li). Gut 80 Zuhörer konnte die Mittelhessische Energiegenossenschaft (MiEG) am Donnerstagabend ins Bürgerhaus locken. Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Manfred Wetz, der sogleich den Vorschlag unterbreitete, das Dach des Bürgerhauses für eine Photovoltaikanlage zur Verfügung zu stellen.

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»Formulare mitnehmen und durchlesen« scheint die Devise des Abends, rechts MiEG-Finanzexperte Reinhold Friedrich.
Allerdings habe der Gemeindevorstand dabei das letzte Wort. Fachlich durch den Abend führten die MiEG-Vorstandsmitglieder Diethardt Stamm und Reinhold Friedrich.

Die erläuterten die Idee hinter dem Projekt: unabhängig von den großen Stromerzeugern Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Gleichzeitig sollen regionale Unternehmer und Produkte eingebunden werden, denn das schaffe auch langfristig Arbeitsplätze vor Ort. Gleichzeitig kämen die Gewinne und Steuereinnahmen den Bürgern und Kommunen zugute.

Im ersten Schritt geht’s um Photovoltaikanlagen, da die am schnellsten zu verwirklichen sind, später auch um Wind- und Biomasseenergie. Dies sei jedoch vor allem wegen der Standortsuche und den hohen Umweltauflagen Zukunftsmusik, beschied Stamm auf eine Frage aus dem Publikum. Auch in die Energieberatung und Maßnahmen zur Energieeinsparung will die Genossenschaft einsteigen.

Jeder könne sich an einer Anlage mit mindestens 1000 bei einer Verzinsung von 4 Prozent beteiligen, warb Stamm, oder auch mit 100 Euro Mitglied in der Genossenschaft werden.

Die für Photovoltaik nutzbare Dachfläche des Oppershofener Bürgerhauses liefere mit ihren 200 Quadratmetern Fläche voraussichtlichen 21 000 kWh. Das entspreche, so Stamm, dem Jahresverbrauch von sechs Durchschnittsfamilien. Für den Bau müsse man Kosten von 72 000 Euro veranschlagen.

Bei allen Investitionen werde, so der ehemalige Bankmitarbeiter Friedrich, »äußerst konservativ« kalkuliert, der Eigenkapitalanteil solle bei mindestens 25 liegen.

Auch Privatleute könnten ihre Dächer zur Verfügung stellen, erläuterten die Fachleute weiter. Allerdings hielten sich in den nächsten Jahren die Pachterlöse im bescheidenen Rahmen. Eine Fläche sollte mindestens 100 Quadratmeter haben.



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Artikel vom 24.09.2011 - 19.45 Uhr
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