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Manfred Wetz geht in die zweite Amtszeit

Artikel vom 23.02.2010 - 19.16 Uhr

Manfred Wetz geht in die zweite Amtszeit

Rockenberg (bd). Manfred Wetz geht in seine zweite Amtszeit - am Schluss der recht kurzen Gemeindevertretersitzung am Montagabend in der Burg überreichte der Erste Beigeordnete Manfred Büschers dem parteilosen Gemeindeoberhaupt die Ernennungsurkunde.
Junge Stimmen: Johanna, Franziska und Juliane Kraus in concert.
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Junge Stimmen: Johanna, Franziska und Juliane Kraus in concert.
Büschers erinnerte dabei an die Wahl am 27. September, bei der Wetz ohne Gegenkandidat fast 90 Prozent der Wählerstimmen erhalten hatte
Die Geschwister Johanna, Franziska und Juliane Kraus umrahmten den feierlichen Akt mit zum Teil selbst komponierten Liedern, Edi Sagert und Dieter Heller von den Wettertaler Musikanten entlockten ihren Tenorhörnern heitere Töne.

Parlamentsvorsteher Berthold Wild (CDU) würdigte die sehr gute und kompetente Zusammenarbeit des Bürgermeisters mit den Gemeindegremien und der Verwaltung. Der Hessische Staatssekretär Dr. Christeleit und Dipl.-Ing. Susanne Brandt vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises hätten in jüngster Zeit bei ihren Aufenthalten in Rockenberg von einer »positiven Streitkultur« im Parlament gesprochen.

Dem Bürgermeister wünschte er auch in der neue Amtszeit Gesundheit, Tatkraft, Glück und Freude bei der Arbeit. Mit Ideenreichtum gelte es die nicht einfache Aufgabe zu lösen, mit weniger Geld alle Bürger zufriedenzustellen. Als Geschenk der Gemeindevertreter überreichte Wild einen buckligen Advokaten als Schnitzfigur aus dem Erzgebirge, behängt mit Paragraphen, Amtskette, spitzer Feder und einer Uhr.

Wetz selbst zitierte in seiner Ansprache das nicht ganz ernst gemeinte »Idealbild eines Bürgermeisters«: allwissend wie der Große Brockhaus, alle Regeln der Baukunst beherrschend und Menschenkenntnis, Führungsqualität, Einfühlungsvermögen und politisches Geschick besitzend. Das des Bürgermeisters sei ein »schönes, schwieriges, aufregendes und verantwortungsvolles Amt«.

Wetz dankte all seinen Wählern für ihre Stimme, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung für ihre fachlich sehr gute und engagierte Arbeit und die stets faire und offene Zusammenarbeit, seiner Familie für ihr Verständnis für sein Amt, den vielen Menschen, die ihm mit Rat und Tat und mit gut gemeinten Hinweisen und sachlicher Kritik geholfen hätten, den Gemeindegremien für die (wenn auch nicht immer einmütige) Zusammenarbeit, und denjenigen, die den Abend mitgestaltet hatten.

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Artikel vom 23.02.2010 - 19.16 Uhr
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