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Letzter Platz in der Kriminalitätsstatistik

Artikel vom 12.03.2010 - 17.00 Uhr

Letzter Platz in der Kriminalitätsstatistik

Rockenberg (bd). Die Gemeinde mit ihren gut 4000 Einwohnern lag mit 99 Straftaten im vergangenen Jahr auf dem (erfreulichen) letzten Platz der offiziellen kriminalpolizeilichen Statistik für die Wetterau. »Darauf sind wir natürlich sehr stolz«, teilte Bürgermeister Manfred Wetz mit.
Wie die Statistik weiter meldet, lag die Aufklärungsquote bei 56,6 Prozent, 65 Tatverdächtige wurden ermittelt, davon waren knapp 25 Prozent Ausländer.

In Rockenberg gab es 25 Körperverletzungen, 21 einfache und 9 schwere Diebstähle, 8 Betrügereien, 12 Sachbeschädigungen und 4 Rauschgiftdelikte. Dazu kamen 9 Fälle von Gewalt- und 17 von Straßenkriminalität.

2008 waren es noch 107 Straftaten gewesen. Den stärksten Rückgang gab es bei Gewaltkriminalität, gefolgt von Drogendelikten und Körperverletzungen. Letztere wurden 2009 fast alle aufgeklärt, die Drogen- und Gewaltdelikte allesamt, hingegen nur 22 Prozent der schweren und knapp 10 Prozent der einfachen Diebstähle und überhaupt keine Sachbeschädigung.

Die 99 Fälle konnten in den letzten zehn Jahren nur von 2007 unterboten werden. Damals wurden 90 gezählt. 2003 waren es 197 Fälle gewesen.

Am nächste kommen den Rockenbergern die Kommunen Niddatal, Kefenrod, Münzenberg, Limeshain, Wöllstadt, Glauburg, Ortenberg, Echzell und Reichelsheim, die meisten Straftaten pro Einwohner ereigneten sich in Friedberg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Butzbach und Ober-Mörlen (wo freilich die beiden Tank- und Rastanlagen an der Autobahn mitgezählt werden).

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