Rockenberg-Oppershofen
(bu). Die kreisweite Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Katastrophen ist die Aufgabe der Katastrophenschutzzüge der Wetterauer Feuerwehren. Einmal im Jahr üben sie gemeinsam, diesmal am Oppershofener Wingert.
Hoch über den Dächern von Oppershofen testen die Katastrophenschutzzüge aus Bad Nauheim, Hirzenhain und Rockenberg, ob die Zusammenarbeit funktioniert. (Foto: Burkard)
Vor Ort waren die Züge aus Hirzenhain, Bad Nauheim und Rockenberg. So lernten die 38 Feuerwehrmänner und -frauen die Fahrzeuge und die Besatzung der anderen Löschzüge kennen. So begann das Treffen mit einem Frühstück im Rockenberger Gerätehaus auf dem Programm.
Dann jedoch wurde die Lage »ernst«: Fünf Lösch- und zwei Führungsfahrzeuge donnerten zum Wingert – »Kleinflugzeug abgestürzt« hieß die Lage. Die beiden Insassen hatten noch abspringen können, lagen aber bewusstlos im Wingert. Damit nicht genug: Durch den Absturz entstand ein Flächenbrand, der sich in Richtung Ortsrand ausbreitete und erste Häuser bedrohte.
Im ersten Übungsabschnitt stand die Menschenrettung am Hang im Mittelpunkt, hierbei kam ein lebensechte Puppe zum Einsatz, während andere Einsatzkräfte die Wasserversorgung aus der Wetter aufbauten. Auf kurzer Distanz war ein Höhenunterschied von 55 Metern zu überwinden.
Die Übung beobachteten Hagen Vetter von der Unteren Katastrophenschutz-Behörde beim Kreis und Rockenbergs Bürgermeister Manfred Wetz.
Nach der schweißtreibenden Übung bei sommerlichen 25 Grad traf man sich zur Nachbesprechung im Gerätehaus.