Reiskirchen (la). Die Sport- und Kulturhalle Ettingshausen stand am Wochenende ganz im Zeichen der Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins H 140 Ettingshausen. Unter der Ausstellungsleitung von Harald Stein wurden der Öffentlichkeit 142 Tiere präsentiert, die von den Preisrichtern Sylvia Riedel und Jürgen Riedel (beide Bonbaden) begutachtet wurden.
Die erfolgreichen Züchter mit Bürgermeister Holger Sehrt (2. von rechts), Ausstellungsleiter Harald Stein (links) und dem Vorsitzenden von H 140 Ettingshausen, Rudolf Opper (rechts). (Foto: la)
Die gute Bewertung nahm Bürgermeister Holger Sehrt zum Anlass die Arbeit, des Vereins zu würdigen.
Bei der Pokalübergabe hob Sehrt die Bedeutung der Kleintierzuchtvereine hervor, ohne die das ländliche Leben um einiges ärmer wäre. Gerade der Wettbewerb und der Vergleich mit vielen Züchtern machten den Reiz einer solchen Ausstellung aus. Sehrt zollte den Leistungen besonderen Respekt und zeigte sich erfreut, dass es in der Gemeinde Reiskirchen insgesamt fünf Vereine gibt, die immer wieder große Erfolge bei zahlreichen Schauen erzielten. Selbst auf dem Land stelle heute eine Kleintierschau etwas Besonderes dar. Daher sollten die Vereine ihre Bemühungen auch in Zukunft fortsetzen.
Den größten Erfolg verbuchte Ralf Schmidt, der mit der Rasse Deutsche Widder wildgrau Vereinsmeister und mit Deutsche Klein Widder weiß Rotauge auch zweiter Vereinsmeister wurde. Darüber hinaus stellte Ralf Schmidt auch den besten Rammler und die beste Häsin. Schmidt erhielt auch den Pokal für die vier ausgewählten Tiere eines Züchters. Der Bürgermeisterpokal ging an Matthias Ruhl mit Rasse Lux. Die Zuchtgemeinschaft Opper sicherte sich mit Kleinsilber graubraun den Landesverbandsehrenpreis. Die Kreisverbandsehrenpreise bekamen Harald Stein mit Deutsche Widder wildgrau, Christina Schmidt mit Deutsche Kleinwidder wildgrau und Jürgen Biedenkopf mit Rex Castor. Ehrenpreise erhielten Thomas Orth, Wilhelm Leschhorn, Markus Münch und Jürgen Biedenkopf.
Wenn der Verein mit dieser imposanten Schau auch gezeigt hat, dass er kurz vor der Feier seines 50-jährigen Vereinsjubiläums im kommenden Jahr auf eine erfolgreiche züchterische Arbeit verweisen kann, so sei doch die Ungewissheit in der Frage des Vereinsheims einen erheblicher Wermutstropfen, der den Mitgliedern groß Sorgen bereitet.