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Lucie Schmaus: Mit aller Kraft für die »Senis« engagiert

Artikel vom 27.01.2012 - 17.25 Uhr

Lucie Schmaus: Mit aller Kraft für die »Senis« engagiert

Reiskirchen (gal). Am 26. März 1986 trafen sich insgesamt 15 Interessierte in der Wieseckhalle, um eine Seniorengemeinschaft für Lindenstruth zu gründen. 21 Jahre stand Gründungsmitglied Lucie Schmaus als Vorsitzende an der Spitze, Ende vergangenen Jahres gab sie ihr Amt an Helene Benner ab.

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Lucie Schmaus und Ehrenbürgermeister Klaus Döring sind die beiden letzten noch lebenden Gründungsmitglieder der Seniorengemeinschaft Lindenstruth. (Foto: gal)
Organisiert hatten die Gründungsversammlung der damalige Seniorenbeauftragte der Gemeinde Reiskirchen, Helmut Dänicke, der damalige Bürgermeister Klaus Döring und der ehemalige Lindenstruther Bürgermeister Alfried Zinkann.

Laut dem Protokoll der Gründungsversammlung »Seniorengemeinschaft Lindenstruth« sind aufgeführt Karl Brück, Hans Wehrum, Rudolf Richter, Hermann Görnert, Meline Görnert, Herr Leide, Frau Leide, Frieda Weiß, Hedwig Fried, Pauline Kronenberg, Andreas Wallner, Maria Löbel, Hermine Mangst, Erwin Schmaus, Lucie Schmaus sowie Dänicke, Döring und Zinkann.

Bürgermeister Döring erläuterte an diesem Nachmittag die Zielsetzungen sowie die Aufgabenstellung der Seniorengemeinschaften und wies darauf hin, dass in Bersrod, Burkhardsfelden, Ettingshausen, Hattenrod, Reiskirchen und Saasen sich bereits Gruppen etabliert hätten. Die Initiative zur Gründungsversammlung sei vom Ortsbeirat Lindenstruth ausgegangen.

Das erste Treffen der neuen Gruppe fand am 8. April 1986 statt. Die ersten vier Jahre bis 1990 erklärten sich Kurt und Wally Waschatko bereit, den Vorsitz zu übernehmen. Zunächst fanden die im zweiwöchentlichen Rhythmus stattfindenden Zusammenkünfte in der Wieseckhalle statt. Im Mai erfolgte eine »Anfrage des Altenclubs auf Benutzung des Anbaus bei der örtlichen Feuerwehr. Daraufhin wurde der Schulungsraum festes Domizil, da hier vor allem der barrierefreie Zugang zum Gruppenraum und den Toiletten gegeben war.

Mit kleinen Schritten ging es voran, einiges wurde bewegt, und die Gruppe etablierte sich zu einer festen Einrichtung in Lindenstruth. Schränke wurden mit Geschirr, Liedblättern, Tischdekoration und vielem mehr gefüllt. Ein großes Plus für die Seniorengruppe ist es auch heute noch, ihre Zusammenkünfte frei planen und organisieren zu können. Eine kleine Küche stand zur Verfügung, und einen eigenen Kühlschrank konnte man ebenfalls platzieren.

Nach dem Tod von Kurt und Wally Waschatko übernahm Lucie Schmaus den Vorsitz. Mit viel Zeit, großem Einfühlungsvermögen und neuen Ideen und vor allem mit persönlichem Einsatz bekleidete sie über 21 Jahre ihren Posten.



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Artikel vom 27.01.2012 - 17.25 Uhr
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