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Kirchensanierung in Bersrod fand zahlreiche Unterstützer

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Artikel vom 05.08.2011 - 17.27 Uhr

Kirchensanierung in Bersrod fand zahlreiche Unterstützer

Reiskirchen (la). Die evangelische Kirche in Bersrod erstrahlt außen wieder in einem neuen und hellen Glanz und hat auch in ihrem Inneren Verbesserungen erfahren. Fast genau zwei Jahre haben die Renovierungen gedauert. Nun sind alle Arbeiten an dem Gotteshaus und dem anliegenden Gemeindehaus beendet.

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Das Bersröder Gotteshaus erstrahlt in neuem Glanz. (Fotos: la)
Darüber freuen sich die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Winnerod-Bersrod und feiern am Sonntag, dem 7. August, ein Gemeindefest rund um die Kirche. Der Beginn des Festgottesdienstes ist um 11 Uhr und wird vom Posaunenchor Winnerod sowie dem Gesangverein »Sängerkranz« musikalisch umrahmt.

Im Anschluss daran feiert man rund um die Kirche und das Gemeindehaus. Neben Gesprächen bei lukullischen Köstlichkeiten zum Mittagessen und zum Kaffee (selbst gebackene Kuchen) freut sich die Kirchengemeinde, dass sie auch einige Attraktionen für die Kinder anbieten kann. So gibt es die Möglichkeit zum Basteln, zum Springen auf einer Hüpfburg oder zur Teilnahme an einer Kutschfahrt. Außerdem werden Oldtimer- Traktoren präsentiert, und die Besucherinnen und Besucher können das neue Kirchendach mit dem in der Sonne glänzenden, neu- vergoldeten Kirchturmhahn aus luftiger Höhe in Augenschein nehmen.

In zahlreichen Sitzungen haben der Kirchenvorstand und das Pfarrehepaar Anke und Christoph Stöppler immer wieder über die Arbeiten und deren Finanzierung beraten und Beschlüsse gefasst. Die Gemeindeglieder haben stets den Fortgang der Baumaßnahme begrüßt und sich auch aktiv eingebracht durch Spenden, aber auch die mit dem Bauen verbundenen Einschränkungen gerne getragen, hatten sie doch Gelegenheit sich zu Beginn über deren Notwendigkeit zu überzeugen.
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Küsterin Irmgard Kutscher und Pfarrer Christoph Stöppler vor Ort: Das marode Dachgebälk war Ausgangspunkt für die umfangreichen Sanierungsarbeiten.


Der Grund für die umfangreichen Renovierungsarbeiten lag an den großen Schäden, die vor drei Jahren an dem Dachgebälk des alten Gotteshauses festgestellt wurden. Schwerer Pilz- und Wurmbefall in tragenden Balken hatten die Statik der evangelischen Kirche so verändert, dass die Standfestigkeit des Daches und die Tragfähigkeit der Decke stark beeinträchtigt waren. Es war der örtlichen Firma Kutscher zu verdanken, dass bei Arbeiten die Schäden erkannt und dadurch Schlimmeres verhindert werden konnte.

Mit einer Wärmebildkamera der Freiwilligen Feuerwehr wurde auch festgestellt, dass das Fachwerk verputzt worden war. Somit standen große und umfangreiche Renovierungsarbeiten des Dachstuhls und der Decke an. Nachdem ein Gerüst außen an der Kirche und innen im Kirchengebäude aufgestellt war, wurden das Dach abgedeckt und die Balken erneuert. Das erforderte auch die Entfernung der Kirchenbänke und den Ausbau der Kirchenorgel.

Ältester Balken aus dem Jahr 1584



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Artikel vom 05.08.2011 - 17.27 Uhr
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